Der Kantor sagt Tschüß

Abschied mit Musik, na klar: Friedemann Kannengießer. Foto: Hansen-Guschitz

Friedemann Kannengießer verabschiedet sich

luther sören reilo, eimsbüttelSeit 41 Jahren ist er Kantor in Eimsbüttel, Ende September geht er in den Ruhestand. Friedemann Kannengießer verabschiedet sich – natürlich – mit Musik.
Am Sonnabend, 23. September, dirigiert er ein Orchester, einen Chor und mehrere Solisten beim Abschiedskonzert. Kollegin Constanze Kowalski übernimmt den Part an der Orgel. Aufgeführt werden die Symphonie-Kantate „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und „Fratres“ von Arvo Pärt. Beginn ist um 20 Uhr in der Christuskirche, Fruchtallee / Ecke Weidenstieg. Der Eintritt kostet 15, ermäßigt zehn Euro.
Zum Abschiedsgottesdienst am Sonntag, 24. September, singt ab 11 Uhr die Schola Cantorum St. Stephanus das „Te Deum“ von Henry Purcell sowie Werke von Byrd, Gesualdo und Senfl.

1976 fing er an der damaligen Stephanuskirche an

Kannengießer hat in seinen 40 Dienstjahren das Musikleben an der Kirche geprägt. Seine Leidenschaft gilt der „Alten Musik“, also Kirchenmusik, die vor 1600, vor Schütz und Bach, entstand. Dieser widmet sich das von ihm geleitete zwölfköpfige Vokal-Ensemble Schola Cantorum St. Stephanus. Der Eimsbüttler Orgelsommer mit internationalen Organisten geht ebenfalls auf ihn zurück.
1976 begann Kannengießer seine Arbeit an der damaligen St. Stephanus-Kirche, die im Rahmen der Fusion der vier Eimsbütteler Kirchengemeinden 1998 aufgegeben wurde. Seitdem wirkt der Kantor an der Christuskirche.
Wer mehr über Mendelssohn-Bartholdys Lobgesang erfahren möchte, kommt am Sonntag, 17. September, um 18 Uhr in den Gemeindesaal der Christuskirche. Pastor Tobias Götting gibt eine Einführung in das Werk.
❱ Konzert: Sonnabend, 23. September, 20 Uhr, Christuskirche, Fruchtallee / Weidenstieg
❱ Abschiedsgottesdienst: Sonntag, 24. September, 11 Uhr, Christuskirche
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