Deckel-Bau unter der Lupe

Die A 7 in Stellingen soll in einem Tunnel verschwinden – dem sogenannten Deckel. Anwohner bemängeln jedoch die Planungen dazu. Am Freitag, 20. Januar, laden betroffene Bürger zu einem Symposium mit Fachleuten ein. Foto: cv

Stellinger A7-Anwohner lassen Experten sprechen

Unbefriedigend sind aus Sicht von A7-Anwohnern die Planungen für den Deckel über die Autobahn. Die Bewohner des Imbekstiegs in Stellingen kämpfen seit Jahren für eine erträgliche Lösung. Sie müssen einen Teil ihrer Grundstücke für den Bau abgeben. Ist der Deckel fertig, ragt er nach den bisherigen Plänen mehrere Meter in ihre Gärten hinein. Sie nennen es nur das „grüne Monster“. Doch eigentlich soll das Bauwerk allen Bewohnern der Stadtteile rundherum weniger Lärm und mehr Grün bringen.
Diese Woche nehmen die Aktiven der Bürgerinitiative am Imbekstieg mit Fachleuten die Planungen unter die Lupe. Am Freitag, 20. Januar, stellen Anwohner am Imbekstieg ab 14 Uhr vor, wie hoch der Deckel in ihre Gärten ragen würde. Eingeladen sind Politiker und Fachleute.
Politiker von CDU, GAL und FDPaus Bezirksversammlung und Bürgerschaft haben bereits zugesagt. „Wir würden uns besonders freuen, wenn auch die SPD, die ja momentan in der Regierungsverantwortung ist, sich bei dieser Gelegenheit bei uns sehen ließe“, so Initiativensprecherin Christiane Brylla.
Anschließend gibt es eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Gemeindesaal der Kreuzkirche, Wördemanns Weg 41. Beginn ist um 16 Uhr. Mit dabei sind unter anderen Peter Mohr, der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative, Brylla sowie Jochen Hanisch, Professor für Umweltplanung.
Auch das Bürgerkomitee Stellingen, ein Zusammenschluss von Bürgern, Initiativen und Politikern aus dem Stadtteil, diskutiert am Dienstag, 24. Januar, über die aktuellen Planungen zum Deckel. Beginn des Treffens ist um 19.30 Uhr im TSV-Heim, Sportplatzring 47.
Für den Ortstermin am Imbekstieg wird um Anmeldung gebeten: info@bigi-online.de
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