Danke, Rot-Grün: Obststand am Bahnhof Sternschanze vor dem Aus!

Obststand am S-Bahnhof Sternschanze: Zum 31. März droht das Aus für die gut angenommene Verkaufsstelle.
Hamburg: S-Bahn Sternschanze | Wenn der Obststand am S-Bahnhof Sternschanze Ende März schließt, können sich die Kundinnen und Kunden bei Rot-Grün in Altona bedanken. Altonas Rot-Grünen Koalitionären ist es nämlich zu verdanken, dass der Vorplatz des S-Bahnhofs und die Straße „Sternschanze“ aufwendig umgebaut werden. Anstelle des Obststandes sollen ein Kiosk und eine öffentliche WC-Anlage entstehen. Der seit zwölf Jahren gut angenommene Verkaufsstand, der viele zufriedene Kunden mit frischen Obst und Vitaminen versorgt, müsste dann weichen. Allein die Bauzeit für die Umgestaltung beträgt sechs Monate. Selbst wenn der Stand nur während dieser Zeit weichen müsste, wäre das Geschäft schon wegen dieser Unterbrechung pleite. Der Betreiber müsste erhebliche finanzielle Mittel für den Abtransport und einen Lagerplatz seines Standes aufwenden. Daher ist der mit Stimmen der Rot-Grünen Mehrheit an das Bezirksamt erteilte Prüfauftrag, nach einem alternativen Platz für den Obststand nach Abschluss der Baumaßnahmen zu suchen, wenig hilfreich. Zudem hatte der Vertreter des Bezirksamtes bereits in der letzten Sitzung des Umweltausschusses am 25. Februar signalisiert, dass es für die Obstverkaufsstelle im Bahnhofsumfeld keinen alternativen Standort gebe. Demnach ist der von Rot-Grün an das Bezirksamt erteilte Prüfauftrag reine Symbolpolitik. Eine praktische Hilfe stellt dies für den in seiner wirtschaftlichen Existenz bedrohten Kleinunternehmer in keiner Weise dar. Unterstützung kam allein von der Altonaer LINKSFRAKTION: Mit einem Alternativantrag forderten die LINKEN die Begrenzung der baustellenbedingten Schließung des Obststandes auf einen Monat. Im Anschluss daran soll der Obststand am bisherigen Platz wiedereröffnet werden. Sollte die stadteigene Sprinkenhof AG sich doch noch dazu durchringen dort ein Kiosk mit WC-Anlage zu errichten, fordert die LINKSFRAKTION, dem jetzigen Obsthändler den Kiosk ohne Ausschreibung direkt für eine Miete von 500,00 € monatlich zu überlassen. Ob es nach dem Umbau überhaupt einen Kiosk geben wird, ist derzeit unklar: Nach einer Mitteilung des Bezirksamtes brach die Sprinkenhof AG jüngst die Verhandlungen über die Errichtung eines Kioskes ab. Grund: Das Bezirksamt will ausschließen, dass in dem Kiosk Alkohol verkauft wird. Hätte sich die rot-grüne Mehrheit dem Antrag der LINKEN angeschlossen, wäre die Existenz des Obsthändlers am Bahnhof Sternschanze gesichert worden. So aber drohen dem Obststandbetreiber und seiner Familie das Abrutschen in Hartz IV. Dank dieses unter einer Rot-Grünen Bundesregierung eingeführten größten Sozialkürzungsprogramm der Nachkriegszeit, droht dann dem Standinhaber und seiner Familie Armut per Gesetz.
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3 Kommentare
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Mark Classen aus Altona | 04.03.2013 | 14:51  
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Karsten Strasser aus Altona | 05.03.2013 | 22:33  
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Mark Classen aus Altona | 10.03.2013 | 11:06  
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