Da werden Geschenke verteilt!

Stapel von Büchern, Nächte vor dem Monitor: Da müssen Studierende durch. Im Elbe Wochenblatt schreibt eine Studienanfängerin über ihre Erlebnisse an der Universität Hamburg. (Foto: fk)

Abenteuer Studium: Die neue Kolumne im Elbe Wochenblatt

Franziska Kühn, Eimsbüttel – Semesteranfang! Dieses Jahr zählt Hamburg insgesamt 57.000 Studierende – und ich gehöre dazu. Erstsemester.
Menschenmassen eilen über die Kopfsteinpflasterplätze des Campus. Ich muss mich beeilen, auf zum sogenannten „Philosophenturm“. Vor dem 13-stöckigen Gebäude (bin ich eigentlich noch abergläubisch?) staut sich die Menge. Ich sehe in viele junge und erwartungsfrohe Gesichter mit zielgerichteten Blicken. Hier werde ich also ab jetzt viel Zeit verbringen, denke ich aufgeregt. Ich werde lesen, lernen, von Seminar zu Seminar laufen, Bücher besorgen, Scheine machen! Während ich vorwärts geschoben werde, kommt mir der sorgenvolle Gedanke: Wie lange wird es wohl dauern bis alle diese klugen Menschen herausfinden, dass ich eine intellektuelle Niete bin? Aber zum Grübeln bleibt keine Zeit, denn ich werde von den nachrückenden Massen durch eine der Drehtüren gequetscht.
Da vorne werden Geschenke verteilt! Nützliches wie Ringbuch, Schreibblock, Stifte und etwas Süßes. Und mein Fahrradsattel wurde schon zum zweiten Mal fürsorglicherweise mit einem „Po-Schoner“ ausgestattet. Letztes Jahr wurden gar Deos verteilt, erzählt mir eine Kommilitonin. Eigentlich kann doch nichts mehr schiefgehen.

Die Kolumne

Neu an der Uni: Eine aufregende Zeit, viele Eindrücke, viele neue Gesichter. Franziska Kühn aus Eimsbüttel ist 19 Jahre alt und studiert Geografie. In ihrer Kolumne im Elbe Wochenblatt steht, was sie an der Universität Hamburg erlebt.
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