Chaos-Radspuren werden verlegt

Das gab zu viel Durcheinander: Die Radspuren am Isemarkt entlang verschwinden wieder. Foto: cv

Grindelberg: Verkehrsbehörde reagiert auf Kritik

Carsten Vitt, Eimsbüttel

Hat nicht geklappt am Grindelberg: Die zwei neuen Radspuren unter der U-Bahn-Brücke zur Isestraße werden verlegt. Die Fahrstreifen waren regelmäßig von Autos blockiert worden. Die Fahrer mussten sich langsam vortasten, um beim Abbiegen aus der Isestraße den Verkehr auf dem Grindelberg einsehen zu können. Dann standen sie mitten auf dem Weg für die Radler, die wiederum die Fahrzeuge im Slalom umkurven mussten. Ingenieur Henri Gabriel hatte Anfang des Jahres im Elbe Wochenblatt vorgeschlagen, die Radstreifen zu verlegen. Das hat nun auch die Verkehrsbehörde eingesehen.
Radfahrer bekommen zukünftig stadtauswärts und stadteinwärts jeweils eine Spur neben dem Zebrastreifen – also genau da, wo vor dem Umbau bis Herbst 2016 auch der Radweg verlief. Ab diesen Mittwoch wird umgebaut, die Isestraße bleibt dafür etwa zwei Wochen gesperrt. Am Grindelberg wird der rechte Fahrstreifen stadtauswärts gesperrt.
Zwar war der ursprüngliche Umbau aus Sicht der Verkehrsbehörde „technisch und rechtlich einwandfrei“, er wurde aber nicht so angenommen wie geplant. Zunächst setzte die Behörde noch darauf, dass sich die Autofahrer an die neue Situation gewöhnen beziehungsweise anpassen. Nun passt die Behörde die Pläne den Nutzern an. Ist doch auch was.

FÄLLUNGEN
Neue Radstreifen sind auch auf einem Abschnitt zwischen Rentzelstraße und Grindelallee geplant. Der Straßenzug An der Verbindungsbahn / Bundesstraße wird voraussichtlich im Sommer erneuert. Bereits am heutigen Mittwoch, 22. Februar, werden dafür fünf Bäume gefällt. Als Ausgleich sollen später sieben neue Bäume gepflanzt werden. CV
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