Buntes Dinner: Etwa 200 Gäste beim Picknick in Eimsbüttel

Student Benedict Weskott (r.) findet es gut, dass Kurzentschlossene wie er und sein Freund Jonas Klingenberg (l.) sofort am bunten Dinner teilnehmen konnten. (Foto: fh)

Für möglich Neuauflage wünschen sich Veranstalter noch mehr Teilnehmer

Frauke Heiderhoff, Eimsbüttel – Beatlessongs der Band Koschmiders, klapperndes Geschirr und Luftballons: Beim bunten Dinner auf dem Else-Rauch-Platz trafen sich etwa 200 Männer, Frauen und Kinder zum nachbarschaftlichen Beisammensein. Die Studenten Benedict Weskott (21) und Jonas Klingenberg (22) kennen sich noch aus ihrer Eimsbütteler Schulzeit und haben spontan beim Treffen vorbeigeschaut. Weskott hat auf Facebook vom Event erfahren. Mitgebracht haben sie Pralinen, Wein und Saft. Sie haben „sich einfach dazugesetzt“. Klingenberg gefällt das „ungezwungene Beisammensein ohne viel Etikette“.
Organisator des Events war der Eimsbütteler Salon, ein lo-ckerer Zusammenschluss von Aktiven aus dem Stadtteil. „Wir haben uns gedacht, dass ein unreguliertes Dinner viel lustiger als ein weißes Dinner mit Kleiderordnung ist“, so Mitinitiator Marco Scheffler (44). Sinn der Aktion: Mit Nachbarn zusammensitzen und sich gegenseitig kennenzulernen. Scheffler: „Wir haben etwas gekocht, das wir Menschen abgeben, die keine Zeit zum Vorbereiten hatten oder die einsam oder alt sind“.
Die Otto-Angestellte Anke Evers (34) freute sich, „Menschen jeder Altersklasse zu treffen“. Ihre Bekannte Carolin Zastro (36) hatte bereits am weißen Dinner teilgenommen. „Ob buntes oder weißes Dinner ist egal“, so die Marketingangestellte.
Scheffler wünscht sich bei zukünftigen Veranstaltungen „noch mehr Teilnehmer, die die Fläche des Else-Rauch-Platzes fluten“. Denn der Aufwand einschließlich des Verteilens von 5.000 Flugblättern sei „groß gewesen“.
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