Bunker-Abriss: Metallwand gegen den Lärm

Bunker-Abriss in Hoheluft: Bisher war es beim Abmeißeln der Betonmauern und beim Abtransport des Schutts besonders laut.

Wiesingerweg in Hoheluft: Beiersdorf reagiert auf Beschwerden

Der Lärm vom Bunker-Abriss im Wiesingerweg 23a in Hoheluft strapaziert seit Wochen die Nerven der Anwohner. Nun hat Auftraggeber Beiersdorf Änderungen veranlasst.
Direkt am Bunker wird eine Lärmschutzwand – im Prinzip ein Gerüst mit Metallplatten – erweitert. So soll auch der Bereich, in dem der Schutt vom Bunker auf Laster geschaufelt wird, etwas mehr abgeschirmt werden. „Wir hoffen, dass es damit zu einer Verminderung des Lärms kommt“, sagt Beiersdorf-Sprecherin Cora von Meysenbug.
Wie laut ist es eigentlich? Dazu gibt es keine Angaben. Das Unternehmen lässt zwar den Lärmpegel an dem der Baustelle gegenüberliegenden Wohnhaus messen, nennt aber keine Ergebnisse. Nur so viel: Es zeige sich, „dass auch bei ruhender Baustelle im Wiesingerweg der Straßenverkehr erheblichen Lärm verursacht und damit immer wieder die Grenzwerte im Mischgebiet überschritten werden“, so die Sprecherin.
Besonders laut war es in den vergangenen Wochen beim Abmeißeln des massiven Betons. Daran wird sich auch voraussichtlich kaum etwas ändern. Der Klotz muss Stück für Stück zerlegt werden. Die Mauern sind dicker als von den Fachleuten angenommen wurde. Daher schafften es die zunächst vorgesehenen, „leiseren“ Geräte – hydraulische Baggerscheren – nicht allein, die Mauern wegzuknabbern. Es muss zusätzlich mit einem Riesenmeißel gearbeitet werden. Das ist ziemlich laut. Zu diesem Verfahren gebe es auch keine sinnvolle Alternative, so von Meysenbug.
In den vergangenen beiden Wochen ruhten die Abrissarbeiten, bis Ende September sollen nach jetzigem Plan die oberirdischen Teile des Bunkers verschwunden sein. Dann beginnt das Abtragen des Betonfundaments. Wie das geht und wie lange das dauert, wird erst später feststehen. Der Abriss begann Mitte April, nach den ursprünglichen Schätzungen sollte der Bunker Mitte August komplett verschwunden sein.
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Stefan Plangger aus Altona | 02.11.2012 | 00:31  
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