Bunker-Abriss: Es wird ein bisschen ruhiger

Mit schwerem Gerät wird der Bauschutt abgetragen. Insgesamt 3.500 Kubikmeter Beton müssen in den nächsten Monaten von Lkw abgeholt werden.

Bis August soll der Betonklotz am Wiesingerweg weg sein – erstmal wird Schutt abgefahren

Von Anne Rose.
Es tut sich was im Wiesingerweg: Seit etwa zwei Monaten laufen die Abrissarbeiten am alten Bunker, jetzt ist mit dem Abriss der Bunkerdecke die erste große Etappe geschafft.
Gute Nachrichten für die Anwohner, wie Christian Strauch, Geschäftsführer der zuständigen Abbruchfirma Ehlert & Söhne, erklärt: „Die Bunker- decke war etwa zwei Meter dick. Die Zwischendecken, die im nächsten Schritt abgebaut werden, haben eine Stärke von nur etwa 20 Zentimeter. Dadurch müssen wir nur sektionsweise stemmen, es wird deutlich ruhiger für die Anwohner.“
Die Arbeiten werden weiterhin montags bis sonnabends in der Zeit von 7 bis 17 Uhr ausgeführt. Zurzeit liegt alles im Zeitplan, wenn keine neuen Probleme auftauchen, sind die Arbeiten im August been-
det.
Allerdings müssen dafür erstmal insgesamt 3.500 Kubikmeter Beton von der Baustelle abtransportiert werden. Dieser wird später komplett für den Straßenunterbau recycelt. Um den Lastern das Rangieren zu erleichtern und Staus zu vermeiden, bleibt der Wiesingerweg auf polizeiliche Anordnung daher bis zum Ende der Bauarbeiten eine Einbahnstraße.
Eine weitere gute Nachricht für die Anwohner hat Wolfgang Lübbe von Beiersdorf: Nach Beendigung der Abbrucharbeiten ist erstmal Schluss mit Baulärm, in diesem Jahr wird nichts mehr passieren. Es gebe zwar seit Jahren Pläne für eine Bebauung des Grundstücks, derzeit bestehe jedoch kein Bedarf für einen Neubau. Ein Parkhaus, wie von einigen Anwohnern befürchtet, werde es auf keinen Fall werden.
Auch für den Bunker parallel zur Quickbornstraße gebe es derzeit keine konkreten Pläne. Interesse bestehe zwar, ein konkretes Angebot an den Bund, dem der Bunker gehört, habe Beiersdorf jedoch noch nicht abgegeben.
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