Bismarckstraße: Alle Mieter haben eine neue Bleibe

In der Bismarckstraße wird aufgeräumt: Die von einem Feuer beschädigten Häuser 57 bis 61 sind auf lange Zeit unbewohnbar.

Drei Wochen nach dem Feuer in der Bismarckstraße in Eimsbüttel haben die Vertriebenen Wohnungen in Aussicht

Container voller Schutt stehen vor dem Haus, verkohlte Holzteile ragen heraus. An der Bismarckstraße wird aufgeräumt. Vor drei Wochen machte ein verheerender Brand die Häuser 57 bis 61 auf lange Zeit unbewohnbar. Mittlerweile sind die Mieter alle wieder untergebracht.
32 Mietparteien, 71 Menschen, standen über Nacht ohne Wohnung da. Sie wohnten fortan im Hotel oder bei Verwandten und Freunden. Überraschend schnell haben die Vertriebenen aus der Bismarckstraße wieder eine neue Bleibe gefunden. „Mittlerweile sind alle Mieter mit Wohnungen versorgt“, sagt Torsten Götsch, Vorstand der Genossenschaft dhu.
Allerdings heißt das für einen Großteil der Mieter, dass sie Eimsbüttel vorübergehend verlassen müssen. Sie wohnen verstreut – von Blankenese bis Barmbek. Ein Teil wurde über die dhu oder andere Genossenschaften fündig, ein Teil über freie Angebote. Die sechs Familien mit Kindern im Kita- oder Schulalter konnten in Eimsbüttel bleiben: Für sie wurden zügig Ersatzwohnungen gefunden.
Wann das Haus in der Bismarckstraße 57 bis 61 wieder bewohnbar sein wird, ist offen. Derzeit wird der Schutt des ausgebrannten Dachstuhls abgetragen. Nach und nach werden die Wohnungen ausgeräumt. Erst dann können die Gutachter endgültig sagen, wie das Haus saniert werden wird. Klar ist: Die Genossenschaft wird das Gebäude wieder herrichten. Es wird aber voraussichtlich ein Jahr oder länger dauern, bis die Mieter wieder zurückkehren können.
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