Bezirksamt, pack mal die Keule ein!

Das war einmal ein schönes Beet, aber "Eingriffe" von Bürgern duldet das Bezirksamt Eimsbüttel nicht.

Kommentar: Warum die Stadt den Bürgern gehört

Das Bezirksamt Eimsbüttel hat wieder zugeschlagen. Diesmal zerstörte es die Arbeit eines Hobbygärtners, der sein Viertel auf eigene Kosten schöner machen wollte. Doch statt Unterstützung kommt ein Räumkommando – geht’s noch?
Es geht hier nicht um einen Quadratmeter Beet oder Straßenverkehrsfläche, die angeblich zweckentfremdet wird. Hier geht es ums Prinzip. Das Bezirksamt will als öffentlicher Verwalter des städtischen Raums seine Hoheitsmacht ausspielen. Nicht abgestimmte Eingriffe werden nicht geduldet. Aha.
Liebes Bezirksamt: Der öffentliche Raum gehört nicht Beamten am Grindelberg, er gehört den Bürgern, die in ihm leben und sich an vielen Ecken mit viel Herzblut darum kümmern. Warum wird hier Zeit und Geld verschwendet, um ein Beet zu räumen anstatt kaputte Gehwegplatten zu erneuern oder verwilderte Grünflächen schön zu machen?
Das Handeln und der Tonfall des zuständigen Fachamts stammen noch aus einem vergangenen Jahrhundert: Da wird wie mit Untertanen geredet und gedroht. Einigen Beamten ist offenbar nicht klar, dass sie es heutzutage mit aufgeweckten und engagierten Bürgern zu tun haben, die lieber mal selbst was in die Hand nehmen als sich mit einer trägen Bürokratie auseinander zu setzen.
Liebe Wegewarte und Schreibtischtäter: Packt doch mal die Keule ein und kümmert Euch um die echten Stolperfallen, Schlaglöcher und verwilderten Ecken!
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