Bei der Volkshochschule beginnen neue Kurse

Indisch gewürzte Kartöffelchen, Kürbiscreme-Shot, kandierte Kirschtomaten: Geschäftsleiterin Marlene Schnoor, Regionalleiterin Frigga Horstmann und Kochkursleiterin Anke Hennig (v.l.) präsentieren die ersten Kreationen aus der neuen VHS-Küche. (Foto: cvs)
Hamburg: VHS Zentrum Mitte |

Schwerpunkt Kochen: VHS Eimsbüttel/Mitte hat ihre Küche aufgemöbelt

Christopher von Savigny, Eimsbüttel – Etwa 7.000 Kurse, 1.400 Kursleiter, 29 Fremdsprachen, 45 mal Kochen und Backen: Unter dem Motto „Vielfalt erleben – Stärken entfalten“ startet die Hamburger Volkshochschule (VHS) in die neue Saison. Die VHS geht mit einem der umfangreichsten Programme ihrer Geschichte an den Start, daher das Motto Vielfalt. „Wir wollen damit auch die unterschiedlichen Menschen ansprechen, die zu uns kommen“, sagt Geschäftsleiterin Marlene Schnoor. Die VHS ist stolz auf ihr bunt gemischtes Teilnehmerfeld, das sich aus unterschiedlichen Kulturen, Altersklassen und Gesellschaftsschichten zusammensetzt – auch dies wird als Bereicherung und als „Stärke“ gesehen.
Die ersten Kurse haben bereits begonnen: Allein in Eimsbüttel können Interessenten unter 950 Angeboten auswählen. Den Schwerpunkt im Stadtteil bildet dabei – wie schon in den Vorjahren – das Fremdsprachenprogramm: An der Berufsschule G2 in der Bundesstraße kann man Französisch, Polnisch, Japanisch und sieben weitere Sprachen erlernen, die Staatliche Handelsschule H3 in der Schlankreye bildet das Zentrum für skandinavische Sprachen.
Wer gerne Comics zeichnet, ist am Kaifu-Gymnasium richtig, die Schule Tornquiststraße bietet Yoga und Qi Gong an. Hobby-Geologen erfahren am Geomatikum (Bundesstraße) alles über Vulkane und Erdbeben, an der Schule Kielortallee wird Folklore getanzt.
Neueste VHS-Errungenschaft ist eine ultramoderne Küche, die sich im Dachgeschoss des VHS-Gebäudes in der Schanzenstraße befindet. An zwei Kochinseln mit Induktionsherd können bis zu 17 Teilnehmer gleichzeitig köcheln und brutzeln. In Planung sind Kursangebote von Jamie Olivers 30-Minuten-Menüs über schräge Halloweenrezepte bis hin zu klassischen Grünkohlgerichten.
Die Bildungsbehörde finanzierte das Projekt mit 150.000 Euro, die VHS selbst steuerte 20.000 Euro bei. „Im Bereich Kochen gibt es einen riesigen Bedarf“, hat Schnoor festgestellt.
Gegenüber dem Vorjahr wurden Kursgebühren leicht angehoben. Bedürftige können Fördergelder aus dem Topf „Mein Euro für die Bildung“ beantragen.
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