„Beginner“ feiern mit der Roten Flora

Gedrängel auf dem Schulterblatt: Die Hiphop-Band Beginner spielte ein Solidaritätskonzert für die Rote Flora. Tausende Menschen feierten mit im Schanzenviertel. (Foto: Ulrike Schmidt)

Solidarität mit dem besetzten Haus: Konzert der Hiphop-Band lockte Tausende ans Schulterblatt

Besser kann man einen Geburtstag wohl nicht feiern. Die Hiphop-Band Beginner spielte vorigen Freitag in der Roten Flora, dem seit fast 25 Jahren besetzten linken Kulturzentrum im Schanzenviertel. Tausende Besucher strömten zu dem Solidaritätsauftritt der Rapper um Jan Delay. Während einige hundert Fans in der Flora das Konzert verfolgten, drängelten sich Tausende Zuschauer auf dem Schulterblatt und in den Seitenstraßen. Dank Live-Übertragung nach draußen war auch hier die Party in vollem Gange.
Die Rote Flora verbindet Kulturarbeit mit politischer Aktion: Das Haus organisiert Konzerte und bietet Raum für Szenetreffs in dem ehemaligen Theatergebäude. Es werden Protestaktionen gegen steigende Mieten und Immobilienspekulation sowie für ein Bleiberecht für Flüchtlinge vorbereitet.
Passend zum Geburtstag des besetzten Hauses zogen am Sonnabend etwa 1.300 Unterstützer und Aktivisten eines linken Polit-Camps (Squatting-Days=Besetzertage) durchs Viertel. Während es bei einer Spontanbesetzung in Altona zu heftigen Attacken auf Polizeibeamte kam, blieb es am Sonnabend weitgehend friedlich.
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