Bald Tempo 30 im Steenwisch?

Die Verkehrsinsel im Steenwisch hat leider nicht die erhoffte Verkehrsberuhigung im Straßenzug erzielt. Noch immer gibt es hier viele Unfälle. Foto: fh

Kinder in Gefahr durch rasende Autofahrer

Von Frauke Heiderhoff.
Immer wieder kracht es an der Kreuzung Steenwisch/ Langenfelder Damm. „Hier wird ständig zu schnell gefahren, obwohl im Steenwisch viele Kinder unterwegs sind“, beklagt sich Anwohnerin Maria Nawitzky.
Sie versteht allerdings nicht, wie die Fahrer dies schaffen: „Die Straße ist eng, an beiden Seiten parken Autos - und dennoch wird so gerast.“ Genau wie die Mitglieder des Ortsausschusses befürwortet Nawitzky deshalb eine Tempo-30-Zone.
Die sozialpädagogische Assistentin Jessica Mulsow hat schon häufig beobachtet, wie Autos bei Rot über die Kreuzung Steenwisch, Högenstraße queren. Sie plädiert für einen Zebrastreifen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Doris Müller-Liebenau, Leiterin der Kita Mini Meter, hält das ebenfalls für sinnvoll, macht sich Sorgen um die Kinder: „Die Autofahrer rasen bereits an der Ecke Langenfelder Damm, Steenwisch.“
Noch vor wenigen Jahren war der Steenwisch gewerblich-industriell geprägt. Doch inzwischen gibt es hier und in den angrenzenden Straßen etliche hochgeschossige Wohnhäuser. Zwei Kitas siedelten sich an, zwei Spielplätze wurden instand gesetzt. „Auf den Spielplätzen ist immer viel los“, erzählt Studentin Kim Ehlers. Schüler müssen die Högenstraße zweimal kreuzen, um die Ampel über den Steenwisch nutzen zu können.
Fabian Klabunde (Grüne) schägt deshalb vor, die Querungsmöglichkeiten an der Kreuzung zu verbessern. Auch vor dem Kindergarten im Eidelstedter Weg müssten die Autos dringend langsamer fahren, findet er. Man könne auch den Abschnitt zwischen Högen- und Lutterothstraße am Steenwisch durch versetztes Parken beruhigen. Eine Tempo-30-Zone im Straßenzug Steenwisch, Lutterothstraße und Eidelstedter Weg sei die beste Lösung, um die Straßen sicherer zu machen. Jetzt prüft die Verwaltung die Vorschläge der Grünen.
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