Bald summt und brummt es im Garten-Spielplatz

Mit den Händen in der Erde wühlen gehört zum Gärtnern dazu, erfahren unter anderem die Kinder der ETV KiJu-Nachmittagsbetreuung. (Foto: ETV)

An der Döhrntwiete arbeiten Sportverein, Schule, Kleingärtner und Bienenfreunde zusammen

Von Gaby Pöpleu

Kinder bleiben heutzutage lange in der Schule und kommen nicht so oft nach draußen, viele bis zum Nachmittag. Die Kinder und Jugendarbeit des Eimsbütteler Turnverbandes (ETV KiJu) hat deshalb jetzt einen neuen bienenfreundlichen Garten in der Döhrn-twiete fertiggestellt. Den sollen die Schüler der benachbarten Schule Döhrnstraße, aber auch alle anderen von der ETV KiJu betreuten Kinder nutzen, vor allem auch während der Nachmittagsbetreuung.

Was kann man gegen das Bienensterben tun?
Früher war die Fläche Brachland. Heute können die Kinder 600 Quadratmeter unter Anleitung von Lehrern und Betreuern beackern, sollen so Tiere und Pflanzen und deren Zusammenwirken kennenlernen. Dazu kommen Rasenfläche und Kräuterhügel zum Spielen und Toben und eine Feuerstelle. Noch in der Planung steckt eine Kinder-Holzwerkstatt.
Die Idee zu dem Garten hatte ETV KiJu-Mitarbeiter Jeremias Böhmert-Bhakdi. Der Anlass: Die öffentliche Diskussion darüber, dass zur Zeit viele Bienen sterben. Er wollte deshalb unbedingt, dass die Stadtkinder spielerisch lernen, bienenfreundlich zu gärtnern, holte dafür die Initiative „Hamburg summt“ mit ins Boot. So konnten schon 100 für Bienen besonders geeignete Stauden gepflanzt werden.
Der Garten wird am Sonnabend, 11. Juni, um 10 Uhr mit einem kleinen Fest mit Gartenführungen, Spiel, Tombola und Verköstigung eröffnet. Interessierte sind willkommen.
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