Aus! Doch Jesper bleibt gelassen

Aus in Runde vier: Jesper Jürgens (25) aus Eimsbüttel ist nicht mehr dabei. Foto: Sat 1 / Pro Sieben / Richard Hübner

„The Voice of Germany“: Eimsbüttler (25) fliegt in Runde vier raus

Von Christoph von Savigny.
Ich bin zurück von da, wo der Pfeffer wächst“ lautete eine Textzeile des Lieds, das Jesper Jürgens (25) in der finalen „Live-Show“ der Sat1-ProSieben-Castingshow „The Voice of Germany“ vortrug: Nachdem der Eimsbüttler eine Erkältung auskuriert hatte, wollte er nun wieder mit Schwung angreifen. Doch seine gefühlvolle Ballade mit dem Titel „Zurück“ (von Flo Mega) scheiterte denkbar knapp am Zuschauer- und Jurorenvoting: Hauchdünne 1,5 Prozentpunkte fehlten dem jungen Mann am Ende gegen seine Konkurrentin und Castingkollegin „Freaky T“.
Hinter den Kulissen sorgte die Entscheidung auch für Ärger: Denn Xavier Naidoo, der Coach der beiden Nachwuchskünstler, hatte die Niederländerin „Freaky T“ mit einer äußerst fragwürdigen Begründung in Führung gebracht: „Ich muss gegen die hormongesteuerten Teenies gegensteuern, die alle für dich anrufen werden“, sagte Naidoo nach Jespers Auftritt – und gab dem Eimsbüttler nur 43 von 100 möglichen Punkten. Die niederländische Sängerin lag zu dem Zeitpunkt bereits mit 57 Punkten vorne. Auch das Zuschauervoting konnte diesen Rückstand nicht mehr ausgleichen: Am Ende gab es mit rund 99,5 zu 101 Punkten das bislang knappste Ergebnis der zweiten Staffel von „The Voice of Germany“.
Auch die etwas unglückliche Songauswahl hatte wohl zu Jespers Ausscheiden beigetragen: Denn während die auffällig tätowierte Niederländerin mit der Sonnenbrille den Megahit „Frozen“ von Madonna singen durfte, trat Jesper mit einem weithin unbekannten Song an. Nicht nur deshalb liefen die Fans des Frauenschwarms nach der Entscheidung im Internet Sturm und drohten damit, die Show zu boykottieren.
Doch der junge Mann, der knapp 18.000 Anhänger bei Facebook hat, nimmt den Ausgang der Show gelassen. „Ich bin zwar nicht erster geworden, aber ich habe trotzdem viel gewonnen“, sagte Jesper, der ankündigte, sich weiterhin voll und ganz auf die Musik konzentrieren zu wollen.
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