Als Eimsbüttel noch eine Kinohochburg war

Projektor aus alten Zeiten: Eimsbüttels Kinokultur beleuchten der Filmraum und die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel in einer Ausstelleung vom 19. bis zum 24. Oktober.
Hamburg: Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel |

Ausstellung zur Kinokultur im Stadtteil in der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Sie hießen Urania, Roxy, Astra oder Emelka und lagen eng beieinander: Eimsbüttel war bis in die 1960er Jahre der Stadtteil mit der höchsten Dichte an Kinos in Hamburg. Später starb eins nach dem anderen aus. Das Fernsehen verbreitete sich in immer mehr Haushalten.
Der Filmraum Müggenkampstraße widmet sich in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel der früheren Kinokultur im Stadtteil. Am Donnerstag, 18. Oktober, wird um 19 Uhr eine Ausstellung in der Sillemstraße 79 eröffnet. Anhand von Zeitzeugen-Interviews, Fotos und Archivmaterial wird an die Geschichte einiger Kinos erinnert.
Das Emelka war in der Osterstraße, das Urania stand an der Ecke Osterstraße/Heußweg auf dem heutigen Fanny-Mendelssohn-Platz, das Astra in der Müggenkampstraße: Viele ältere Menschen erinnern sich noch an diese Namen. Die Kinos hatten einen ganz unterschiedlichen Ruf: „Bei uns im Haus wohnten einige Ehepaare, die lieber ins Astra gingen. Das Urania, die ,Flohkiste’, war ihnen zu billig. Da gingen sie nicht gerne hin. Die machte schon ihrem Namen alle Ehre“, erzählte eine Eimsbüttelerin bei einem Klöntreff in der Geschichtswerkstatt.
Die Ausstellung ist von Freitag, 19. Oktober, bis Mittwoch, 24. Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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