Alles unter einem Dach für Jung und Alt

Fröhliches Miteinander im Mehrgenerationenhaus in der Amandastraße 58: In der Kindertagesstätte gibt es 60 Plätze für Kinder ab acht Wochen. Derzeit sind noch Plätze frei.

Neuer Treffpunkt: Mehrgenerationenhaus lädt in die Amandastraße 58 ein

Es riecht nach Gemüse, Lammfleisch und Reis: Shenaz Kur-shed und Parwin Hassanali kochen afghanisch. Bald beginnt der Mittagstisch, im Erdgeschoss des Mehrgenerationenhauses kommen dann junge Mütter mit ihren Kindern und ältere Menschen zusammen. Sich kennenlernen und helfen, Kontakte knüpfen, um später gemeinsam Ideen zu verwirklichen: Die Amandastraße 58 bietet den Rahmen für einen neuen Nachbarschaftstreff.
Ende 2012 ist das Mehrgenerationenhaus aus der Müggenkampstraße in Eimsbüttel in das ehemalige Haus für Alle in Eimsbüttel-Süd umgezogen. Auf drei Etagen mit etwa 1.000 Quadratmetern stehen helle, einladende, großzügige Räume zur Verfügung.
Es läuft gut an. „Der Mittags-tisch wird super angenommen, auch mehr und mehr ältere Menschen kommen hierher“, freut sich Leiterin Dagmar Engels. Der Treff ist das Herzstück des Hauses, es gibt aber noch eine Menge mehr. Die Kindertagesstätte ist von bisher 37 auf 60 Plätze vergrößert worden. 22 Kinder können in der integrativen Krippengruppe betreut werden, für 38 Drei- bis Sechsjährige ist Platz. Derzeit sind noch Plätze frei.
Die Kita soll den Eltern auch bei Engpässen helfen: So wird das Kind abgeholt, wenn Mama oder Papa mal krank sind, im Haus wird die Wäsche gewaschen, es gibt Hilfe beim Einkaufen und vieles mehr. „Wir wollen Eltern mit Kindern ermöglichen, berufstätig zu sein und kümmern uns um alles rundherum“, so Engels. Im Haus gibt es auch einen Friseursalon, eine Kunstwerkstatt oder Thai-Wellness.
Wichtig ist Engels und dem Team aber auch, dass sich Nachbarn engagieren. „Das Haus lebt von den Menschen, die etwas einbringen wollen. Wir sind offen für viele Ideen und wollen Nutzern Raum geben für eigene Projekte“, sagt Engels.
Interesse? Dann einfach vorbeikommen: Im offenen Treff im Mehrgenerationenhaus sind Besucher montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr willkommen. Infos gibt es auch im Internet unter www.nachbarschatz.de

Finanzierung


Das Mehrgenerationenhaus Nachbarschatz ist aus dem Mütterzentrum Eimsbüttel hervorgegangen. 1989 gegeründet, war das Zentrum seit 1995 in der Müggenkampstraße 30a zu Hause. 2007 wurde aus dem Mütterzentrum das Mehrgenerationenhaus, die Räume in der Müggenkampstraße reichten schon lange nicht mehr aus. Nach jahrelanger Suche wurde das Haus schließlich mit Hilfe des Bezirks in der Amandastraße 58 fündig.
Umbau und Umzug kosteten etwa 1,5 Millionen Euro. Das Geld dafür kam von der Hermann-Reemtsma-Stiftung, aus dem Krippenausbauprogramm, aus Stadtentwicklungsmitteln sowie vom Spendenparlament.
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