Ärger über die Rüttel-Rampe zur Klinik

Cem Held ärgert sich über die Metall-Rampe zu einer Alten-Tagesklinik in der Hohen Weide. „Meine Mutter hatte eine schwere Rücken-Operation, wenn sie hier im Rollstuhl rübergeschoben wird, rüttelt das. Sie hat Schmerzen“, klagt der 48-Jährige. Das Klinikum will die Konstruktion überprüfen lassen.

Notzugang über eine Metallbrücke: Beschwerde über die Zustände am Eimsbütteler Klinikum

Praxen- und Klinikbetrieb neben einer Abrissstelle: Während das Elim-Krankenhaus an der Hohen Weide in Eimsbüttel dem Erdboden gleichgemacht wird, wird nebenan weiter behandelt. Staub, Staus, dazwischen Krankenwagen und Passanten. Kaum Platz, um Patienten auszuladen. Cem Held ärgert sich über diese Zustände. „Das ist katastrophal“, sagt der Schnelsener.
Seine Mutter ist in der Tagesklinik in einem Teil des Elim-Altbaus. Der bleibt vorerst noch stehen. Doch der Weg dorthin ist beschwerlich. „Weil es keinen Parkplatz in der Straße gibt, wird meine Mutter in einer Einfahrt ausgeladen. Dann wird sie im Rollstuhl zum Eingang geschoben, es geht eine steile Rampe hoch“, erzählt er. Das schlimmste für die alte Dame komme dann: Ein provisorischer Zugang über eine Rampe aus Metallplanken. „Das rüttelt stark. Meine Mutter hatte eine schwere Rücken-Operation. Bei den Erschütterungen hat sie Schmerzen“, klagt Held.
Er fragt sich, wieso man unter diesen Umständen weiter den Betrieb aufrechterhält. „Der Fahrstuhl in dem Gebäude ist viel zu schmal und muss für mehrere Abteilungen reichen.“ Die älteren Patienten seien zudem besorgt, wenn nebenan die Mauern einstürzen. „Die fragen sich, ob auch der Rest des Gebäudes einkracht“, so Held.
Das Klinikum will beruhigen. „Versichern kann ich allen Patienten, dass die Statik des während der Bauzeit genutzten Gebäudeteils jederzeit gewährleistet ist“, sagt Geschäftsführer Jörn Wessel. Das Haus drohe also nicht einzustürzen.
Das Klinikum wolle die Konstruktion der Metallrampe noch einmal überprüfen lassen. „Natürlich brauchen wir für die Dauer des Provisoriums einen Zugang, der auch für rückengeschädigte Patienten schmerzfrei bewältigt werden kann. Das werden wir sicherstellen“, so Wessel. Zudem gebe es nun eine extra „Ladezone“ für Patienten am Altgebäude. Diese sei zuvor noch zugeparkt gewesen. „Die beschränkte Kapazität des Fahrstuhls ist selbstverständlich ein Ärgernis“, gibt Wessel zu. Daran sei aber nichts zu ändern.
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