Adressen und Rechnungen im Altpapier!

Hamburg: SPD Eimsbüttel |

Wie bei der SPD Eimsbüttel vertrauliche Daten im öffentlichen Abfall landeten

Ist schwer mit der Mülltrennung. Da kann der gewöhnliche Verbraucher schon ins Schlingern kommen, in welche Tonne nun was gehört. Bei der SPD-Geschäftsstelle Eimsbüttel landeten neulich Dokumente im Altpapiercontainer, die da überhaupt nicht hingehören. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist passiert?
In der Geschäftsstelle des SPD-Kreises Eimsbüttel sind Papiere und Dokumente mit schützenswerten Daten und Informationen öffentlich zugänglich entsorgt worden. Ein Karton mit Dokumenten wie Rechnungen, Mitgliederdaten, Bankauszügen und anderen vertraulichen Daten wurde im öffentlichen Altpapiercontainer am Grindelberg entsorgt. Da gehören solche Dinge aber partout nicht hin.

Wie kam es dazu?
Die SPD-Geschäftsstelle hat nach dem Bürgerschaftswahlkampf aufgeräumt und Flyer, Plakate und andere Sachen fürs Altpapier aussortiert. Kreisgeschäftsführer Matthias Marx stellte „aus Versehen“ auch einen Karton mit Unterlagen wie Rechnungen und Mitgliederdaten zu dem Altpapier-Stapel. An sich hätten diese Unterlagen gesondert geschreddert und entsorgt werden müssen. Stattdessen stellte die Reinigungsfirma das alles dann zum Altpapiercontainer an die Straße.

Was sagt die SPD zu dem Vorfall?

Kreisgeschäftsführer Matthias Marx räumte den Fehler ein und entschuldigte sich bei den Partei-Mitgliedern. Demnächst will die SPD besser aufpassen. Dokumente mit vertraulichen Daten sollen geschreddert und separat entsorgt werden. Die Genossen wollen demnächst lieber eine Extra-Tour zum Recyclinghof machen anstatt ihr Altpapier in die öffentliche Sammlung zu entsorgen.
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