Achtung, giftige Pflanzen!

Die sogenannte Herkulesstaude sollte nur mit Schutzkleidung, wie zum Beispiel Arbeitshandschuhen, ausgegraben werden. (Foto: pr)

Bezirksamt bittet um Unterstützung im Kampf gegen Herkulesstaude und drüsiges Springkraut

René Dan, Eimsbüttel – Sie breiten sich massiv aus, verdrängen die heimische Pflanzenwelt und können sogar die Gesundheit angreifen – die sogenannten Neophyten. Das Bezirksamt Eimsbüttel bekämpft zwei dieser ursprünglich nicht aus Europa stammenden Pflanzen seit 2009: das drüsige Springkraut und die Herkulesstaude.
Insbesondere die sogenannte Herkulesstaude – auch Riesenbärenklau genannt – hat negative gesundheitliche und ökologische Folgen. Der direkte Hautkontakt mit der bis zu vier Meter großen Pflanze, deren weiße Blütendolden beeindru-cken, kann in Kombination mit Sonnenstrahlen zu einer starken allergischen Reaktion der Haut führen.
Um die Herkulesstaude effektiver bekämpfen zu können, bittet das Bezirksamt jetzt Bürger um Mithilfe, mahnt aber auch zur Vorsicht. Zusammen mit der Wurzel soll die Staude aus dem Boden ausgegraben werden – allerdings nur bei bevölktem Himmel und mit entsprechender Schutzkleidung.
Das drüsige Springkraut ist vor allem an Gewässerböschungen anzutreffen und führt zur Erosion, also dem Abtragen von Boden. Diese Pflanze ziehen die Bezirksmitarbeiter mit der Wurzel aus der Erde.

Ein Faltblatt mit Hinweisen zur Bekämpfung der Herkulesstauden liegt im Foyer des Bezirksamtes Eimsbüttel, Grindelberg 66, aus. Interessierte bekommen den Flyer auch beim Fachamt Management des öffentlichen Raumes, Wasserwirtschaft, vor Raum 915. Mehr Informationen gibt Sabine Meindl, 42801 / 24 04 oder per E-Mail unter MR@eimsbuettel.hamburg.de
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