2.100 Wahlhelfer zählen 1,2 Millionen Stimmen aus

Abstimmen über den zukünftigen Kurs Hamburgs: Am 15. Februar können 193.000 Wähler im Bezirk Eimsbüttel mitbestimmen.
Hamburg: Bezirksamt Eimsbüttel |

Bürgerschaftswahl: Was in Eimsbüttel alles vorbereitet wird

Es geht mal wieder um Politik: Am 15. Februar wählen die Hamburger die Bürgerschaft neu. Das Landesparlament enscheidet über die Qualität der Schulen, über den öffentlichen Nahverkehr und über den Straßenbau. Das Elbe Wochenblatt gibt den Überblick, was in Eimsbüttel für die Wahl vorbereitet werden muss.

Wo kann ich wählen?
In insgesamt 268 Wahllokalen in den Vierteln des Bezirks Eimsbüttel. Auf der Wahlbenachrichtigungskarte, die alle Bürger ab 16 Jahren bis Ende Januar erhalten sollten, ist das nächstgelegene Wahllokal genannt. Am 15. Februar hingehen, Stimmzettel abholen, Kreuze machen, einwerfen.

Wie läuft das Auszählen?
Am Sonntag, 15. Februar, nach 18 Uhr werden in jedem Wahllokal die Urnen geleert und die Stimmzettel sortiert – es gibt einen gelben für die landesweiten Listen der Parteien und einen roten mit den Stadtteilkandidaten. Jeder Wähler hat insgesamt zehn Stimmen – alle müssen akribisch gezählt werden.

Wie viele Stimmen sind auszuzählen?

193.000 Bürger dürfen im Bezirk Eimsbüttel abstimmen. Die Wahlorganisatoren im Bezirksamt gehen von einer Beteiligung zwischen 60 und 65 Prozent aus. Macht also zwischen 1,16 und 1,25 Millionen Stimmen. Etwa 2.100 Wahlhelfer zählen aus und geben die Ergebnisse an das Landeswahlamt weiter.

Wann ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen?
Im Laufe des Sonntagabends. Es werden zuerst anhand der Landeslisten die Fraktionsstärken in der Bürgerschaft ermittelt. Erst am Montag zählen die Helfer die Stadtteillisten aus, über die die lokalen Parlamentarier gewählt werden. Das vorläufige Endergebnis wird für Montagabend erwartet.

Wo wird ausgezählt?

Am Sonntag in den Wahllokalen, abends werden die Urnen in ein Bürogebäude verfrachtet, wo am Montag weiter gezählt wird. Dieses Mal ist der Aufwand deutlich geringer als bei den Wahlen 2011. Damals wurden Bürgerschaft und Bezirksversammlungen gleichzeitig gewählt, die Bürger hatten 20 Kreuze zu verteilen. Das Auszählen dauerte bis zum Mittwoch nach der Wahl.

Briefwahl in Afrika und Vietnam

Viele Hamburger sind zur Bürgerschaftswahl nicht zu Hause, sie arbeiten im Ausland oder machen Urlaub. Wählen können sie trotzdem – per Briefwahl. Das Bezirksamt Eimsbüttel soll die entsprechenden Unterlagen unter anderem nach San Francisco, Spanien, England, in die Niederlande, nach Mexiko, Vietnam oder Afrika verschicken, damit Hamburger dort wählen können.

❱❱ www.hamburg.de/briefwahl


❱❱ www.hamburg.de/buergerschaftswahl/


Wahldienststellen

An sich sollten alle Wahlberechtigten ab 16 Jahren ihre Unterlagen bis Ende Januar erhalten. Klappt das nicht, gibt es in den Bezirken Hilfe und Unterstützung, in den sogenannten Wahldienststellen.

Hier die Adressen:
Eimsbüttel, Grindelberg 66, 428 01 26 80
E-Mail: Briefwahl@eimsbuettel.hamburg.de

Lokstedt, Garstedter Weg 13, 428 01 52 00
E-Mail: Briefwahl-Lokstedt@eimsbuettel.hamburg.de
Öffnungszeiten: mo bis do, 8 bis 16 Uhr, fr 8 bis 14 Uhr
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.