Quo vadis Osterstraße?

Nun geht es der Osterstraße an den Kragen. Vorrang für Fußgänger und Radfahrer. Die Bürgersteige werden breiter und die Radfahrer bekommen eine Abmarkierung auf der Fahrbahn sowie mehrere Hundert Fahrradbügel. Der Umbau, der rd. 7 Millionen kosten soll, beginnt im Mai nächsten Jahres zwischen Heußweg und Schulweg. Wenn dieser Abschnitt fertig ist, folgt der Teilabschnitt zwischen Heußweg und Methfesselstr. Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke äußerte sich zu dieser Planung, dass hier nahezu die "Quadratur des Kreises" gelungen sei. Das kann man ganz anders sehen, denn der Umbau geht voll zu Lasten der Autofahrer. Sie werden künftig eine wesentlich schmalere Fahrbahn vorfinden. Wesentlich gravierender wiegt aber noch der Eingriff in das Stellplatzangebot, das halbiert wird. Bleibt abzuwarten, wie dies der Standort verkraftet. Zu erwarten ist, dass sich künftig die Anwohner und die Geschäftskunden noch mehr als jetzt schon um die spärlichen Stellplätze streiten werden und als Folge davon der Parksuchverkehr zunehmen wird. Im schlimmsten Fall bleiben die Kunden weg und orientieren sich um auf die Einkaufszentren, die über ausreichend Stellplätze verfügen. Das wäre dann auf längere Sicht der Tod der Osterstraße, einer bislang intakten Geschäftsstraße.
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6 Kommentare
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Konrad Reppert aus Eimsbüttel | 26.10.2014 | 01:37  
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Günter Dorigoni aus Eimsbüttel | 26.10.2014 | 12:02  
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Jan Friedrichs aus Hoheluft-West | 26.10.2014 | 20:58  
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Günter Dorigoni aus Eimsbüttel | 27.10.2014 | 11:36  
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Jan Friedrichs aus Hoheluft-West | 27.10.2014 | 12:52  
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Günter Dorigoni aus Eimsbüttel | 28.10.2014 | 11:34  
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