Pflegebedürftige wollen Profis um sich haben

Stehen auf dem Eimsbütteler Seniorentag Rede und Antwort: Hamburgs Senioren-Assistenten (Foto: Foto: Michael Dicke)
Hamburg: Hamburg-Haus | "Pflegebedürftige wollen nicht von ihrem Partner oder Verwandten, sondern von Profis versorgt werden." Das sagte kürzlich Ralf Suhr, Vorsitzender der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege, unter Berufung auf eine Umfrage. Auch wollten sie ihren Angehörigen unter keinen Umständen zur Last fallen.

Was für die Pflege gilt, trifft auch für die Betreuung im Alltag zu – insbesondere bei eingeschränkter Alltagskompetenz und Demenz. Qualifizierte Senioren-Assistenten entsprechen durch ihre spezifische Ausbildung (Plöner Modell) und berufliche Ausrichtung genau dieser professionellen Anforderung. Etwa 40 Senioren-Assistenten sind inzwischen im Ballungsraum Hamburg aktiv tätig. Sie schenken älteren Menschen – ergänzend zur Pflege – individuelle Zuwendung, leisten Gesellschaft und aktivieren Körper, Geist und Seele der Senioren – je nach deren persönlicher Verfassung, Interessen und Möglichkeiten. Durch ihre Tätigkeit decken sie ab, was Pflegedienste zeitlich nicht leisten können. Obendrein unterstützen und entlasten sie damit auch die pflegenden Angehörigen ganz erheblich.

Beim diesjährigen Eimsbütteler Seniorentag am 24. Oktober im Hamburg-Haus (Doormannsweg 12) geben Hamburgs Senioren-Assistenten von 10 bis 16 Uhr an einem eigenen Informationsstand umfassend Auskunft über ihre besondere Dienstleistung. Die Veranstaltung widmet sich in diesem Jahr unter anderem dem Themenschwerpunkt „Einsamkeit im Alter“. Das vollständige Programm ist hier abrufbar.
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