55 Millionen Euro aus Brüssel für Klimaschutz und Forschung in Hamburg

Sabine Steppat, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und europapolitische Sprecherin

Hocherfreut zeigte sich Sabine Steppat, europapolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, über die Zusage von EU-Mitteln für die neue Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Steppat: „Damit zeigt sich wieder einmal, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union auch für uns hier in der Freien und Hansestadt Hamburg ist!“

Die rund 55 Millionen Euro wurden für die nächste Förderperiode 2014 bis 2020 bewilligt. Die Summe wird noch einmal um den gleichen Betrag aus Landesmitteln und privaten Mittel n ergänzt. Das Gesamtbudget von rund 110 Millionen Euro dient zur Förderung von Projekten der Bereiche „Reduzierung der CO2-Emissionen in der Wirtschaft“ und „Forschung, Entwicklung und Innovation“.
„Damit bringen wir vor allem den Klimaschutz in Hamburg wieder einen großen Schritt voran“, so Steppat. Im Umweltbereich wolle Hamburg das Geld dazu nutzen, die Elektromobilität zu stärken und Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen durch Beratung und die Entwicklung intelligenter Systeme bei der Verringerung klimaschädlicher Emissionen zu unterstützen.
Hamburg hatte in der letzten Förderperiode von 2007 bis 2013 hatte Hamburg 34,5 Millionen Euro EFRE-Mittel bekommen. Damit waren unter anderem der Energiebunker und das Kulturzentrum Honigfabrik in Wilhelmsburg, der Energieberg Georgswerder, die Zinnschmelze in Barmbek und das Haus Drei in Altona gefördert worden.
In der kommenden Förderperiode wolle die Stadt weiterhin deutliche Priorität auf eine zukunftsgerichtete Entwicklung setzen. Steppat: „Ein Schwerpunkt unserer Politik sind nachhaltige Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen. Gleichzeitig wollen wir die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft noch stärker zusammenführen und durch die Förderung von Innovationen langfristig Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Beschäftigung und damit auch Wohlstand in der Region gewährleisten.“
Damit könne Hamburg neben Kopenhagen und Barcelona einer der Innovationshauptstädte Europas werden, so Steppat.

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