Dieses Ballett bricht alle Regeln

Einen atemberaubenden Mix verschiedener Tanztraditionen präsentiert die „Carmen“-Inszenierung der Choreografin Dada Masilo. Foto: John Hogg
Hamburg: Kampnagel Internationale Kulturfabrik |

Carmen als Tanztheater auf Kampnagel, inszeniert von der Choreografin Dada Masilo – Karten zu gewinnen

H. Sierke / R. Dan, Hamburg

Carmen – eine Frau lehnt alle Konventionen ab, will nur der Liebe folgen und sich nicht binden, schon gar nicht an den besitzergreifenden Sergeanten Don José. Diesen Bruch der Spanierin mit allen Konventionen, der im Tod endet, schilderte zunächst der Schriftsteller Prosper Mérimée in der Novelle „Carmen“, bevor die tragische Erzählung durch Georges Bizets gleichnamige Oper Weltruhm erlangte.
Die Choreografin Dada Masilo inszeniert jetzt den Liebesreigen als Tanztheater – und bricht dabei ebenfalls mit den Konventionen. Das Elbe Wochenblatt verlost drei mal zwei Karten für die „Carmen“-Premiere am Mittwoch, 16. Dezember, in der Kulturfabrik Kampnagel.
Dada Masilo ist der Shootingstar der südafrikanischen Tanzszene. Ihre atemberaubende Neuinterpretation von „Schwanensee“, die 2014 auf Kampnagel zu sehen war, versetzte die internationale Tanzszene in Aufruhr. Konsequent bricht sie mit allen Regeln des klassischen Balletts und erfindet sie neu. Mit Carmen bringt Dada Masilo eine Fusion aus südafrikanischem Tanz, Flamenco-Rhythmen und klassischem Ballett auf die Bühne.

Carmen als Verführerin – und verletzliche Frau

Sie inszeniert Carmen als erotische Verführerin, aber auch als vielschichtige, verletzliche Frau in einer dramatischen Geschichte um Sex und Macht, Liebe und Verrat. In energiegeladenen, intensiven Szenen bearbeitet Masilo mit ihrem erstklassigen Ensemble dabei Themen, die ihr am Herzen liegen: Sexismus, Homophobie und Rassismus. Besucher erwartet ein facettenreicher, dramatischer, aber auch humorvoller Abend, dessen rund 60 Minuten in atemberaubender Geschwindigkeit vorbeiziehen.
Diese „Carmen“ ist eine Produktion von The Dance Factory, Interarts Lausanne in Koproduktion mit der Biennale de la danse de Lyon, Théâtres de la Ville de Luxembourg mit Unterstützung von Théâtre du Rond-Point.
Wer kostenlos fantastische Tänzer zur Musik von Georges Bizet, Rodion Shchedrin und Arvo Pärt erleben will, schreibt bis Montag, 30. November, eine Postkarte an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Carmen“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder eine E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: „Carmen“, an post@wochenblatt-redaktion.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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