Wie der SV Lurup sich erneuern will

Die neue Sportanlage Vorhornweg ist nur eine von vielen Baustellen beim SV Lurup. (Foto: GE)

Mehr Mitglieder, andere Strukturen: Stadtteilverein will wachsen

Gerd Eichbaum, Lurup

Geplant ist nichts weniger als der große Sprung nach vorn oder die große Rolle rückwärts, je nach Sichtweise. 3.000 Mitglieder hatte der SV Lurup einmal, 2.000 sind es momentan, und 3.000 sollen es in absehbarer Zukunft wieder werden. Aber der Verein mit seinen zwei Dutzend Sparten soll nicht nur zahlenmäßig Zuwachs bekommen, sondern ihm sollen auch neue Strukturen eingezogen werden.
„Es ist sowieso schon so viel Arbeit hinzugekommen, dass wir dringend etwas ändern müssen“, stellt die Integrationsbeauftragte und Vorsitzende Susanne Otto fest. Um die Arbeit der Geschäftsstelle zukünftig auf Hauptamtlichkeit umstellen zu können, sucht der Verein einen neuen Geschäftsführer. Der derzeitige, Werner Schönau, geht in Rente.
Einen geeigneten Nachfolger zu finden, dürfte die wahrscheinlich am einfachsten zu bewältigende Zukunftsaufgabe sein. Andere Vorhaben werden schwieriger umzusetzen sein. „Wir haben eine sehr hohe Altersstruktur unter den Vereinsverantwortlichen, Trainern und Übungsleitern, hier muss dringend verjüngt werden. Unsere Fußball-Abteilung braucht eine neue Struktur, und unsere Beitragsstruktur muss den neuen Gegebenheiten angepasst werden.“ Die da sein sollen: Ausbau des Gesundheits- und Rehabilitationssports und der Bau „eigener Sporträumlichkeiten“ für den Bereich Fitness, so Otto.
Emsig gebaut wurde in den vergangenen Monaten auch am Vorhornweg, der zukünftigen Heimstätte der Fußball-Abteilung. Doch trotz aller Anstrengungen wird die in jüngster Vergangenheit arg gebeutelte Sparte auf die Nutzung der beiden Kunstrasen-Spielfelder noch warten müssen. „So wie es derzeit aussieht, werden wir erst nach der Winterpause im neuen Jahr dorthin können“, befürchtet Otto. Dann kann auch schon die erzwungene Neuausrichtung des Ligabereichs in der Bezirksliga in Angriff genommen werden. Der zweite Abstieg hintereinander lässt sich nur noch theoretisch abwenden.
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