Werner-Otto-Preis für den SVE

SVE-Inklusionssport erhält hohe Auszeichnung im Rathaus

Ein wenig aufgeregt waren die beiden 18jährigen Nachwuchsbetreuer des SVE Hamburg, Timo Hampel und Tom Reinecke schon. Beide sind seit über 14 Jahren aktive Mitglieder im SVE und betraten vergangen Mittwoch das Hamburger Rathaus mit ihren Trainer-Mentoren Nicolas Milatz und Stefan Schlegel. Im Rahmen eines Senatsempfangs wurde zum fünften Mal in Folge der „Werner-Otto-Preis" im Beisein von rund 150 Gästen aus Hamburgs Sport, Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien verliehen. Eine Fachjury kürte insgesamt vier preiswürdige Projekte im Bereich des Behindertensports die zur Inklusion und Förderung behinderter Menschen im Sport beitragen.
Die Freude aller SVE-Funktionäre war riesig als sie unverhofft von dem Kuratoriumsmitglied der Alexander Otto Sportstiftung, Dr. Jens Baas auf die Bühne gerufen wurden.
In einer festlichen Ansprache würdigte der Laudator den vorbildlichen gesellschaftlichen Einsatz und die Pionierarbeit des SVE im Bereich des Inklusionssportes.
Besonders würdigte er das selbstlose Engagement des SVE, dass in den vergangenen Jahren gewonnene Know-how im Inklusionssport auch auf andere Stadtteile zu übertragen. Damit spielte der Laudator auf das besondere Engagement des SVE in der barrierefreien und behindertengerechten neuen Sporthalle in Alsterdorf an, wo der SVE im vergangenen Jahr binnen weniger Monate sechs neue inklusive Sportangebote aufgebaut hat. „Mittlerweile ist die Abteilung auf fast 400 Mitglieder angewachsen und stellt damit deutschlandweit den größten Anbieter für inklusive Sportangeboten dar", verkündete stolz der anwesende 1.Vorsitzende des SVE, Dieter Harz.
Das Lob ging aber auch an den eigentlichen Initiator und Abteilungsleiter Stefan Schlegel. Vor über 25 Jahren begann er mit betroffenen Eltern und Gleichgesinnten neue Wege im Behindertensport zu wagen, gegen den damaligen Widerstand traditioneller Sportverbände und deren Funktionäre. Dies könnte als Geburtsstunde des heutigen Inklusionssports angesehen werden.
„Nun können unsere Jungs beim nächsten Turnier vermutlich mal mit eigenen Trikots und einer ordentlichen Torwartausrüstung auflaufen", freuten sich die eingefleischten Fußballer Timo und Tom über die Auszeichnung, denn diese war mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden.
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