Wasserball/Poseidon verteilt keine Geschenke – 12:4-Sieg gegen Hildesheim

SV Poseidon Torwart Hannes Helm wurde beim 12:4-Erfolg gegen Hellas-99 Hildesheim nicht groß gefordert

Keine Zeit für Geschenke haben die Wasserballer des SV Poseidon Hamburg. Trotz ihres frühzeitigen Titelgewinns in der 2. Liga Nord (wir berichteten) spielen die Eidelstedter weiter Volldampf. Am vorletzten Spieltag versenkte die Poseidon-Sieben im Vereinsbad am Olloweg den Liga-Dritten SC Hellas-99 Hildesheim mit 12:4 (3:1, 1:1, 3:2, 5:0).

Nach zähem Start setzten sich die Hausherren mit dem Seitenwechsel dank ihrer Fitness deutlich von den Bischofsstädtern ab. Erfolgreichster Torschütze war Patrick Weik mit drei Treffern. Weik, 24, führt die Torschützenrangliste der 2. Liga mit 44 Toren an. „Das musste sein“, so Trainer Florian Lemke, 26. Der Meister-Coach arbeitet mit der Mannschaft intensiv für die Bundesliga. In vier Wochen müssen die Poseidonen beweisen, dass sie bundesligatauglich sind. Bis es soweit ist, will das Team im Norden weiter siegen. An diesem Wochenende beendet der SVP die Nordrunde beim Vize-Meister SpVg Laatzen. Ein Woche später geht es mit der Endrunde im norddeutschen Pokalwettbewerb weiter.


Bundesligaaufstieg im eigenen Bad?


Die Chancen auf eine mögliche Ausrichtung des für den 2./3. Juli vorgesehenen Bundesliga-Aufstiegsturniers durch den SV Poseidon sind in der Zwischenzeit gestiegen. Wie Bundesliga-Rundenleiter Bernt Jacobs bekannt gab, hat die 2. Liga West ihr diesjähriges Vorrecht zur Ausrichtung zurückgegeben. Poseidon-Manager Lars Hinkelmann, 41, will das Viererturnier um die zwei Aufstiegsplätze zur Deutschen Wasserball-Liga (DWL) ins Vereinsbad am Olloweg holen. „Die Chancen stehen sehr gut“, ist Hinkelmann zuversichtlich.


Poseidons U15-Jugend holt Ticket für deutsche Meisterschaft


Auch der Nachwuchs strebt nach oben. Auf der norddeutschen Meisterschaft der U15 in Hannover holten sich die Jungs der Jahrgänge 2001 und jünger das Ticket zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Nach Siegen gegen SV Georgsmarienhütte (12:8) und Waspo 98 Hannover (9:3) und der Niederlage gegen das Ausnahmeteam und Deutschen Meister White Sharks Hannover (6:31) ging es ins kleine Finale. Den Kampf um Bronze gewann nach spannendem Spiel der HTB62 mit 13:10. Nachwuchstrainer Hennes Striebeck setzt nun auf internationale Erfahrungen. An diesem Wochenende ist Het Ravijn aus Nijverdal zu Gast. Die Niederländer haben fünf Nachwuchsnationalspieler in ihren Reihen.
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