Versöhnlicher Saisonabschluss

Poseidons Patrick Weik zählte mit seinen 60 Saisontreffern zu den Top-Torschützen der Zweiten Liga. In der kommenden Spielzeit will er mit seinem Team den Aufstieg in die Erste Liga in Angriff nehmen. Foto: rp

Wasserball: SV Poseidon siegt in Hannover und setzt sich hohe Ziele

Rainer Ponik, Hamburg-West
Sie träumten von der Nordmeisterschaft und dem Wiederaufstieg in die Erste Liga, doch schon recht früh in der Saison wurde deutlich, dass beides für die Zweitliga-Wasserballer vom SV Poseidon wohl ein Traum bleiben würde. „In den entscheidenden Spielen gegen die anderen Spitzenteams aus Hannover haben wir zu wenig gepunktet“, analysiert SVP-Coach Sven Reinhardt.
Im letzten Punktspiel gab es für das Hamburger Team aber doch noch etwas zu feiern. Nach drei knappen Niederlagen besiegte der SVP Vizemeister Spielvereinigung Laatzen in Hannover mit 6:5. Die Zuschauer im idyllisch gelegenen Aegir-Freibad sahen eine Partie, in der sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten. Nach einem 2:3-Rückstand nutzten Patrick Weik und Jacob Haas eine Schwächeperiode der Gastgeber, um ihr Team nach vier Toren in Serie mit 6:3 in Führung zu werfen.
Die Hausherren kamen im letzten Viertel zwar noch einmal auf 5:6 heran, schafften es aber nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. „Insofern war es für uns ein versöhnlicher Saisonabschluss“, bilanziert Pressesprecher Jens Witte.
So ganz zu Ende ist die Spielzeit 2012/13 allerdings noch nicht: Am kommenden Wochenende müssen die Top-Teams der Zweiten Liga in Braunschweig noch einmal ins Becken springen, um sich für die Teilnahme am Deutschen Wasserball-Pokal zu qualifizieren. Vier von sechs Teams erreichen die erste Pokalrunde, die im Oktober ausgespielt wird. „Das sollten wir schaffen“, glaubt Sven Reinhardt.
Für die nächste Saison hat der erfahrene Trainer seinem Team erneut hohe Ziele gesetzt. „Wir wollen Nordmeister werden und das Aufstiegsturnier erreichen“, sagt Reinhardt. Damit das klappt, startet der SV Poseidon bereits im August in die Saisonvorbereitung. „Die Spieler werden sehr viele Kilometer im Wasser zurücklegen, um die konditionellen Grundlagen zu legen“, ahnt Jens Witte, welche Herausforderungen die Mannschaft nach der Sommerpause erwarten.
Ob all die Mühen sich lohnen, wird man spätestens in einem Jahr wissen.
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