St. Paulis Oberliga-Handballer punkten

St. Paulis Mannschaftsführer Sebastian Wippich (r.) bot in Abwehr wie Angriff eine starke Leistung. Foto: rp

28:24-Erfolg gegen Herzhorn, SG Altona verliert 20:21

von Rainer Ponik

Die Oberliga-Handballer des FC St. Pauli dürfen wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Nur ein paar Tage nach der ärgerlichen 25:28-Schlappe im Heimspiel gegen die SG HH-Nord erkämpften sich die Braun-Weißen im Spiel gegen den MTV Herzhorn vor 200 Zuschauern einen wichtigen 28:24-Erfolg.
„Im Vergleich zum Mittwoch-Spiel, in dem wir total verkrampft aufgetreten sind, haben wir heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, freute sich Trainer Karsten Heide nach dem sechsten Saisonsieg seiner Mannschaft.
Der FC ging sehr konzentriert ins Spiel und zeigte insbesondere in der Abwehrarbeit lange Zeit eine starke Leistung. Vorn warteten Klaus Häfele und Co geduldig auf ihre Chancen und schlossen die Angriffe oft erfolgreich ab.
Nach deutlicher Halbzeitführung konnte sich der FC bis zur 40. Minute sogar auf 21:11 absetzen. Erst in den Schlussminuten, als bei den Hausherren Kraft und Konzentration nachließen, schmolz der Vorsprung zusammen. Der Sieg des FC geriet aber zu keiner Zeit mehr ernsthaft in Gefahr. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und sich im Kampf um den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben“, lobte Karsten Heide seine Schützlinge. Ein Sonderlob verdienten sich Torhüter Ingo Schwarz-Gewallig und Teamkapitän Sebastian Wippich, der in Abwehr und Angriff zu glänzen wusste. Der FC St. Pauli bleibt trotz des Sieges Tabellenvorletzter, konnte den Abstand zu den Nichtabstiegs-plätzen aber auf nur noch drei Punkte verkürzen.
Ein Auswärtssieg bei der SG Wift in Neumünster würde dem FC St. Pauli jetzt sicher weiterhelfen. „Das wird nicht einfach, ist aber nicht ausgeschlossen“, weiß Johannes Vorst, der gegen Herzhorn mit acht Treffern wieder einmal bester Torschütze seiner Mannschaft war.
In der Hamburg-Liga der Frauen verpasste die SG Altona indes die Chance, durch einen Sieg gegen die HG Norderstedt auf den sechsten Tabellenplatz vorzurücken. Nach deutlichem Rückstand brachte vor allem Mareike Schulz ihre Mannschaft in der Schlussphase noch einmal auf 20:21 heran, doch am Ende reichte es für das Team von Catrin Köhnken nicht mehr zum Punktgewinn.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.