St. Pauli feiert die Nordmeisterschaft

St. Paulis Malte Beyerbach war von der gegnerischen Abwehrreihe nur mit viel Mühe zu stoppen. Foto: rp

Rugby: Derbysieg im letzten Saisonspiel, Bundesligaaufstieg möglich

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST
Die Rugbyherren vom FC St. Pauli haben es geschafft. Siebenunddreißig Jahre nach dem Abstieg aus der Ersten Bundesliga dürfen die Braun-Weißen wieder in Deutschlands stärkste Spielklasse zurückkehren. In der gerade zu Ende gegangenen Zweitligasaison erkämpfte sich St. Pauli souverän die Meisterschaft.
„Nach den guten Platzierungen in den Vorjahren wollten wir schon um den Titel mitspielen, aber dass es uns gelingen würde, Konkurrenten wie Germania List und Victoria Linden so klar hinter uns zu lassen, hat wohl niemand vorausgesehen“, freut sich Abteilungsleiter Nils Zurawski über den Erfolg. „Momentan läuft es einfach rund“, berichtet Team-Manager Ralf Creutzburg. Viele Neuzugänge und eine gute Nachwuchsarbeit sorgten dafür, dass Trainer Paul McGuigan und seine Helfer ein schlagkräftiges Team formen konnten, das auch durch seinen großartigen Zusammenhalt so erfolgreiche Spiele absolvieren konnte.
Zu den Leistungsträgern eines recht ausgeglichenen Teams zählen neben Mannschaftsführer Kai Falcke und Spielmacher Friedrich Michau die jungen Innenverteidiger Vincent Lührs und Benjamin Heuer. Im Angriff sorgt vor allem Arnaud Lesgourguez, einer von vielen französischen Spielern im Team, für Schwung.
„Zum ersten Mal seit Jahren gab es diesmal einen echten Kampf um die Stammplätze“, freut sich Paul McGiugan. Obwohl dem FC die Meisterschaft schon weitaus früher nicht mehr zu nehmen war, gingen die Paulianer auch im letzten Saisonspiel beim Hamburger RC noch einmal richtig zur Sache.
Nach verhaltenem Beginn führte der FC zur Halbzeit mit 22:8. Nach dem Seitenwechsel ließ es der Spitzenreiter ruhiger angehen und wurde prompt bestraft. Der HRC ging zehn Minuten vor Schluss mit 25:22 in Führung. Pauli mobilisierte. Obwohl sich der HRC nach Kräften wehrte, brachten die Braun-Weißen das Ei zweimal ins Ziel. So reichte es nach den erfolgreichen Versuchen von Kai Falcke, John Bostelmann, Sebastian Koch, Malte Beyerbach, Friedrich Michau und Benjamin Heuer doch noch zu einem 35:25-Erfolg.
Ob der FC St.Pauli sein Aufstiegsrecht wahrnimmt, hängt entscheidend davon ab, welche Beschlüsse die Verbandssitzung im Mai mit sich bringt.
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