St. Pauli dominiert die Landesliga

Energisch setzt sich St. Paulis Christina Plath am Wurfkreis durch und erzielt eines von insgesamt drei Toren. Foto: rp

Handballerinnen wollen Siegesserie auch im Spitzenspiel fortsetzen

Rainer Ponik, Hamburg-West
Nach den Männern, die binnen weniger Jahre in die Oberliga durchmarschierten, sorgen nun auch die Handballdamen vom FC St. Pauli für positive Schlagzeilen. In der laufenden Landesligasaison haben die Schützlinge von Trainer Thomas Schwarz noch kein einziges Spiel verloren. Auch im Auswärtsspiel beim Eimsbütteler TV II zeigte sich wieder ein Mal, wie deutlich die Braun-Weißen die Spielklasse dominieren.
In den Anfangsminuten hatten die Gäste zwar Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, doch nach einer Viertelstunde platzte der Knoten und der FC St. Pauli zog von 7:6 bis zum Seitenwechsel auf 16:9 davon. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war die Partie endgültig entschieden: Der FC konnte seine Führung auf 24:10 ausbauen. Gegen die vor allem in der zweiten Spielhälfte glänzend kombinierenden St. Paulianerinnen hatte der ETV, der noch gegen den Abstieg kämpft, nicht den Hauch einer Chance. So gewann der Spitzenreiter auch das 18. Saisonspiel – mit 35:15.
Thomas Schwarz fällt es nicht schwer, sein Team immer wieder zu motivieren. „Wir schauen weniger auf die Tabelle und mehr darauf, das Kombinationsspiel zu verbessern und alle Spielerinnen gut ins Spiel einzubinden“, so der Übungsleiter. Beste Torschützinnen in Eimsbüttel waren Liv Amann (zehn Tore) und Joelle Kargesmeier (neun). Ein Sonderlob verdiente sich Torhüterin Caroline Jung, die nach dem Wechsel nur noch sechs Treffer zuließ.
Auch die letzten vier Saisonspiele will der FC gewinnen.
Am Sonntag (15.30 Uhr, Sporthalle Budapester Straße) kann St. Pauli mit einem Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Elmshorner HT die Staffelmeisterschaft allerdings schon vorzeitig perfekt machen. „Wir freuen uns schon sehr auf dieses Spiel“, sagt Thomas Schwarz.
Der FC braucht noch zwei Punkte, am Aufstieg zweifelt niemand mehr. Große personelle Veränderungen wird es aber auch nach dem Aufstieg in die Hamburg-Liga nicht geben. Schwarz: „Alle Spielerinnen haben bereits zugesagt, bei uns zu bleiben; lediglich im Rückraum werden wir uns noch verstärken“, will Thomas Schwarz auch künftig vor allem auf die bewährten Kräfte setzen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.