SG Altona weiter im Aufwind

Katharina Ropeter (r.) war von der Ahrensburger Abwehr nur schwer zu stoppen und erzielte insgesamt acht Tore. Foto: rp

Handball: Gegen Ahrensburg glückte dem Köhnken-Team bereits der vierte Sieg in Serie

von Rainer Ponik

Die Hamburg-Liga Handballerinnen der SG Altona konnten ihre kleine Erfolgsserie am Sonntag weiter ausbauen. Im Heimspiel am Wegenkamp besiegten sie den Ahrensburger TSV II mit 27:23-Toren. „Die Harmonie in Abwehr und Angriff wird immer besser“, freute sich Trainerin Catrin Köhnken nach dem vierten Sieg in Folge.
Von Anfang an wurde der ATSV durch flüssige Angriffskombinationen unter Druck gesetzt. Es war zu spüren, dass die Altonaerinnen das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Der Einsatz stimmte und so konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit auf sechs Tore ausgebaut werden.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste zwar alles, um das Blatt zu wenden, aber die Gastgeberinnen, die die gefährlichste Ahrensburger Angreiferin durch eine 5:1-Deckung stoppen wollten, hielten den Gegner auf Distanz. So konnte die SGA die Partie am Ende recht ungefährdet für sich entscheiden.
Die meisten Treffer für die SGA erzielte Katharina Ropeter. Die Altonaer Rückraumspielerin erzielte nicht nur acht Treffer, sondern setzte auch die Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene und avancierte zur besten Feldspielerin auf dem Platz. Eine starke Leistung bot auch Christin Schulz. Die Torfrau wehrte eine ganze Reihe gefährlicher Würfe ab und trug so ihren Teil zum zweiten Heimsieg bei. Einen guten Einstand nach langer Verletzungspause feierte Beatrice Allmenröder, die erstmals wieder zu einigen Kurzeinsätzen kam.
„Die Mannschaft hat gut gekämpft und das Spiel auch verdient gewonnen“, war Catrin Köhnken nach dem Abpfiff zufrieden mit sich, ihrem Team und der Handballwelt. Am Sonntag (18 Uhr, Halle Brehmweg) trifft die SGA in Stellingen auf den Eimsbütteler TV, der in der Liga ebenfalls einen Mittelfeldplatz einnimmt. „Das wird nicht einfach, denn der ETV verfügt mit Mona Münstermann über eine außergewöhnlich starke Spielerin, die schon viele Spiele fast im Alleingang entschieden hat“, weiß Catrin Köhnken um die Gefährlichkeit der stärksten Eimsbütteler Spielerin.
Wenn die SGA aber so beherzt aufspielt wie zuletzt, könnte die Erfolgsserie noch ein bisschen weitergehen.
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