SG Altona vor Aufstiegsspiel

Handballerinnen wollen eine starke Saison krönen

Rainer Ponik, Hamburg-West

Die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Altona haben es am Sonntag selbst in der Hand, die bislang so erfolgreich verlaufene Saison mit dem direkten Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu krönen. Im direkten Duell mit dem Tabellenzweiten HT Norderstedt verfügt die SGA über einen Punkt Vorsprung, wäre also auch im Falle eines Unentschiedens Hamburger Meister. „Auf ein Remis zu spielen wäre allerdings sehr riskant“, weiß Coach Stephan Schröder, der die Mannschaft in seinem ersten Jahr als SGA-Trainer auf die „Pole-Position“ geführt hat.
Vor der „Kür“, die in wenigen Tagen ansteht, mussten die Altonaerinnen am Sonnabend indes erst die „Pflicht“ erledigen. Im Heimspiel gegen den Ahrensburger TSV zählte nur ein Sieg. Die Gastgeberinnen begannen sehr konzentriert und warfen bis zur 20. Minute einen satten Sechs-Tore-Vorsprung heraus. Altona wusste vor allem in der Deckung zu gefallen, ließ auch aufgrund einer starken Leistung von Torfrau Christine Wulf bis zum Seitenwechsel lediglich sieben Gegentreffer zu.
Obwohl es für die Gäste aus Ahrensburg nur noch um die „goldene Ananas“ ging, legten sie sich nach dem Wiederanpfiff mächtig ins Zeug. Nachdem der Vorsprung auf 13:12 zusammengeschmolzen war, sorgten Christina Puchert, Mareike Schulz und Anna Beul mit ihren Toren wieder für etwas Luft, doch der ATSV, der sich aufgrund seiner harten Abwehrarbeit wie bereits im Hinspiel als unangenehmer Gegner erwies, ließ traf zwischenzeitlich zum 17:17-Ausgleich.
Die SGA agierte in dieser Phase viel zu überhastet und ließ die Genauigkeit im Passspiel vermissen. Doch in der spannenden Schlussphase war die SGA das spielbestimmende Team und gewann die Partie verdient mit 20:18.
Beste Torschützinnen auf Altonaer Seite waren Mareike Schulz und Christina Puchert mit je fünf Treffern. „Die Mannschaft hat in den entscheidenden Situationen mal wieder mentale Stärke gezeigt. Das macht mich im Hinblick auf das Spiel in Norderstedt durchaus optimistisch“, freute sich Stephan Schröder. Wer sich die Partie am Sonntag „live“ ansehen will, muss um 16 Uhr ins Schulzentrum Süd (Poppenbütteler Straße 230) kommen.
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