Potz-Blitz! Poseidon feiert Bundesliga-Aufstieg am ersten Tag

Jubel beim SV Poseidon Hamburg: Bereits nach dem zweiten Spiel im heimischen Freibad am Olloweg feierten die Poseidonen den Aufstieg in die Bundesliga. Voller Freunde springt Trainer Florian Lemke nach dem 15:5-Erfolg gegen Blau-Weiß Bochum ins Wasser.

15:5-Sieg gegen Bochum lässt Hamburg und Würzburg jubeln

Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins und es hat splash gemacht! Alle Mann ins Wasser. Poseidon feiert bereits nach dem zweiten Spiel den Aufstieg in die Bundesliga. Beim 15:5-Erfolg (3:0, 3:3, 5:0, 4:2) des Gastgebers im heimischen Poseidon-Bad jubelte auch Südmeister SV Würzburg 05.


Zusammen mit dem SV Poseidon Hamburg (SVP) steigen die Bayern in die Deutsche Wasserball-Liga (DWL) aufgestiegen. Die beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga im Jahre 1970 haben auf dem Aufstiegsturnier im Hamburger Poseidon-Bad ihre beiden Sonnabendspiele gewonnen und können in dem dortigen Viererfeld vor dem morgigen Schlussabschnitt in der Tabelle nicht mehr eingeholt werden. Der fünfmalige Titelträger Würzburg kehrt nach vierjähriger Abwesenheit in das Oberhaus zurück. Poseidon war zuletzt 2011 erstklassig gewesen.

Das entscheidende Spiel gegen SV Blau-Weiß Bochum begann recht ereignisarm. Erst in der sechsten Minute warf der spätere vierfache Torschütze Patrick Weik den SVP mit 1:0 in Front. Die Blockade war vorbei. Schnell legten die Poseidonen nach und führten Mitte des zweiten Viertels mit 5:1. Bochum hielt gegen, der zweite Abschnitt endete 3:3-Unentschieden. Bei 6:3 für die Poseidonen wurde die Seite gewechselt. Hamburgs Coach Florian Lemke (26) sollte mehr als recht haben mit seiner Halbzeitansprache. „Die brechen gleich ein, wenn ihr so weiter spielt, gewinnen wir mit 12:6.“ Es wurde ein umjubeltes 15:5. Morgen kommt es nun um 12:30 Uhr zum Endspiel um Platz 1 beim Aufstiegsturnier gegen die Mainfranken aus Würzburg. Die Würzburger siegten mit 13:9 gegen SV Blau-Weiß Bochum und 13:10 gegen SGW Brandenburg.

Das Aufstiegsteam des SV Poseidon: Hannes Helm (Torwart), Philipp Barenberg 4, Patrick Weik 4, Tim Wachtel 2, Alexander Weik 2, Gergely Antal 2, Dennis Bormann 1, Jakob Haas, Niklas Schmidt, Mathias Goritzka, Morten Ahme, Dennis Weiß, Tim Kertscher. Heute nicht im Einsatz Fabio Puzzanghera und Michael Schnese.
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