Poseidon nach Fehlstart unter Druck

Poseidon wird bei der Heimspielpremiere gegen die flinken Hannoveraner gefordert sind. Hier verteidigt Morten Ahme, 24 gegen die White Sharks. Foto von der Vorsaison vom 8:8-Unentschieden im Mai.

Wilhelmsburger Wasserballer müssen gegen White Sharks punkten


Der auf der Zielgeraden der vergangenen Saison verspielte Aufstieg in die Wasserball-Bundesliga war für den SV Poseidon Hamburg (SVP) ein herber Schlag ins Kontor. Vom Aufstieg als Saisonziel redet diesmal keiner bei den Wilhelmsburger Wasserballern, zu sehr ließen mentale Probleme in den letzten beiden Spielzeiten die entscheidenden Punkte liegen. Der Nordmeister backt kleinere Brötchen, doch gewinnen will er schon in der 2. Liga Nord. Zum ersten Heimspiel am Sonnabend um 18 Uhr in der Schwimmhalle Inselpark steht das Team von Trainer Florian Lemke bereits mächtig unter Druck. Zum Saisonstart gingen die Partien bei Waspo 98 Hannover II (7:10) und Hellas-99 Hildesheim verloren. Besonders die 8:10-Niederlage (0:2, 1:3, 1:1, 6:4) letztes Wochenende bei den Bischofsstädtern schmerzte. Sind doch die Hildesheimer direkter Konkurrent um die Nordmeisterschaft und den Bundesliga-Relegationsplatz.

Probleme in der Offensive


Probleme bereitet derzeit die Offensive: Gerade mal zwei mickrige Törchen per Fünfmeter-Strafwurf bis sieben Minuten vor Spielende erzielte der SVP. Zuwenig um im letzten Viertel nach 2:6-Rückstand noch die Wende zu schaffen. Mannschaftskapitän Alexander Weik, 27 stemmte sich mit vier Toren in Folge gegen die drohende Niederlage. Der Anschlusstreffer von Center Jakob Hass, 27 zum 8:9 erweckte wieder Hoffnungen bei den Poseidonen. Der Wechsel von Zonen- auf Pressdeckung ließ die Hildesheimer schwächeln. Doch Hellas bester Spieler Tobias Höhler versenkte zehn Sekunden vor Spielende mit seinem vierten Treffer Hamburgs Hoffnungen auf ein Unentschieden. Fazit: Zuwenig Bewegung und fehlender Druck stärkte den Gegner.

Das schnellste Teams der Liga zu Gast im Inselpark: White Sharks Hannover


Zeit zum Wunden lecken haben die Wilhelmsburger nicht. Am Sonnabend ab 18 Uhr schwimmt mit den White Sharks Hannover das jüngste Team der 2. Liga im Inselpark an. Im Farmteam des hannoverschen Bundesligisten spielen nur U19-Spieler. Bei den White Sharks tummeln sich dank der Sportförderung des hannoverschen Olympiastützpunktes etliche Jugendnationalspieler im Wasser. Die weißen Haie gewannen die beiden ersten Saisonspiele. Letzten Sonnabend wurde Bundesligaabsteiger SpVg Laatzen mit 11:9 besiegt. Also kein leichtes Unterfangen für die Meeresgötter bei ihrer Heimspielpremiere gegen die flinken Jungstars.
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