Polo und Rissen vor dem Abstieg

Elegant lässt Rissens Sarah Stücker Flottbeks Torfrau aussteigen. Nach ihrer Vorarbeit hatte Frederike Stuhlmann keine Mühe, den 1:1-Ausgleich zu erzielen. Foto: rp

Hockey-Überraschung im Regionalliga-Derby: Rissener Damen klauen Flottbek einen Punkt

von Rainer Ponik

Wird es in der kommenden Bundesligasaison unter dem Hallendach nur noch ein Team aus dem Hamburger Westen geben? Wahrscheinlich: Sowohl die Hockeydamen vom Polo-Club als auch das Rissener Männerteam haben nach den letzten Niederlagen nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.
In der Bundesliga der Damen wartet der Polo-Club nach 4:12 im Heimspiel gegen den Harvestehuder THC weiter auf den ersten Saisonsieg. Nach 0:9-Rückstand sorgten Julie Franz (zwei), Nadine und Sabrina Schützenhofer noch für Ergebniskosmetik.
Eine bittere 8:9-Niederlage mussten die Rissener Herren bei Aufsteiger DHC Hannover hinnehmen. Nach verschlafener Anfangsphase lag der THK schnell mit 0:4 zurück. Trotz famoser Aufholjagd reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn, so dass das Britze-Team den Abstieg in die Zweite Liga wohl kaum vermeiden kann. Die Tore für den THK Rissen erzielten Frederik Keulers (fünf), Benjamin Laatzen, Malte Pingel und Philip Weber. Die „Zweite“ Herren der Großflottbeker THGC musste im Christianeum gegen den Polo-Club antreten, wo sie das Derby mit 6:5 gewinnen konnten. Tabellenführer TTK Sachsenwald besiegte die Flottbeker jedoch einen Tag später an der Otto-Ernst-Straße mit 9:2.
Immerhin einen Punkt konnten die immer noch sieglosen Polo-Herren im Duell mit dem Uhlenhorster HC II ergattern. Trotz des Remis’ schwebt das Team von Thorsten Köhler weiter in akuter Abstiegsgefahr.
Ganz andere Ziele haben sich die Regionalliga-Damen vom Großflottbeker THGC gesetzt. Doch schon beim 6:5 gegen den Drittletzten DHC Hannover hatte der Aufstiegsaspirant einige Mühe, das Spiel für sich zu entscheiden. Im Duell mit den stark ersatzgeschwächten Rissenerinnen, die in Heimfeld einen Tag zuvor eine 0:7-Klatsche kassierten, errreichte der GTHGC nur ein 2:2. Großflottbek war zwar spielbestimmend, agierte aber viel zu ideenlos. Carla Binnewies brachte Flottbek zweimal in Führung, doch Frederike Stuhlmann und Johanna Gewand konnten ausgleichen. Klar, dass THK-Trainer Rainer Michahelles das Remis wie einen Sieg feierte.
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