Osdorf erst im Finale gestoppt

Mit seinem traditionellen Turnier um den Sparkassencup hat der Wedeler TSV die Hallenfußballsaison am Zweiten Weihnachtstag feierlich eröffnet. Foto: rp
Wedel: Wedeler TSV |

Wedeler Weihnachtsturnier: Gastgeber holten den Sparkassencup

von Rainer Ponik

Den 550 Zuschauern in der Steinberghalle wurde am Zweiten Weihnachtstag genau das geboten, was sie sehen wollten: Spannende Spiele, packende Zweikämpfe und viele Tore sorgten bei der 37. Auflage des Sparkassencup für viel gute Laune .
In der Vorrunde dominierten die favorisierten Oberligisten. Der SV Halstenbek-Rellingen und der VfL Pinneberg sicherten sich jeweils den Gruppensieg. Die Gastgeber vom Wedeler TSV und Titelverteidiger TuS Osdorf, der im Endspiel des Jahres 2010 Altona 93 sensationell mit 5:3 besiegt hatten, komplettierten das Feld der Halbfinalisten.
Für die SV Spieler der Blankenese, die von ihrem neuen Trainer Thomas Seeliger gecoacht wurden, war dagegen nach der Vorrunde Schluss. Nach dem klaren 6:2-Sieg gegen Fortuna Glück-stadt und der ebenso deutlichen 0:5-Niederlage gegen Pinneberg ging das entscheidende Spiel gegen TuS Osdorf mit 1:2 verloren.
Die Vorjahressieger schafften erneut den Final-Einzug. Überraschend eleminierte der Bezirksligist den SV Halstenbek-Rellingen mit 3:1. Im Endspiel mussten sich die Rasmus-Schützlinge mit den Gastgebern auseinandersetzen, die sich im Neunmeterschießen gegen den VfL Pinneberg durchgesetzt hatten.
Dass es nicht zum erneuten Turniersieg reichte, lag unter anderem an WTSV-Keeper Oliver Firgens, der als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet wurde. „Außerdem haben wir die ersten Minuten einfach verschlafen, lagen schnell mit 0:2 zurück“, sagt Osdorfs Fußballobmann Nico Krause. Dem Anschlusstreffer folgte fast postwendend das Wedeler 1:3. Das 2:3 durch Bryan Paires kam zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.
„Ich bin trotzdem zufrieden, denn die Jungs haben sich hier wieder gut verkauft“, lobte Nico Krause das Team, zu dem auch sein Sohn Torben gehörte, der zum besten Turnierspieler gewählt wurde. Die Siegprämie von 500 Euro kam aber den Gastgebern zugute. „Die Teilbanden an den Torseiten sind beim Publikum gut angekommen. Im nächsten Jahr ist nun sogar eine Vollbande geplant“, war Christian Buhrke, der das Turnier gemeinsam mit Ligaobmann Walter Zessin leitete, mit dem Turnierverlauf rundum zufrieden.
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