Neue Chefin der Kampfkünste

Alida Rigoll kämpfte jahrelang an der Weltspitze im Taekwondo. Foto: pr

Alida Rigoll übernimmt Budo-Abteilung beim Sportverein Eidelstedt

Der Sportverein Eidelstedt SVE hat eine neue Abteilungsleiterin: Ab sofort leitet Alida Rigoll die Geschicke der Abteilung Budo auch offiziell. Die studierte Sportwissenschaftlerin hatte den Job schon Ende des vergangenen Jahres kommissarisch übernommen.
Der SVE ist Alida Rigoll nicht neu: Bis 2010 arbeitete sie im GesundAktiv-Zentrum am Steinwiesenweg im Rehasport. „Die Anfrage des SVE hat mich natürlich sehr gefreut“, sagt Rigoll. „Ich hatte danach sofort zwei Nächte jede Menge Ideen im Kopf und brenne darauf, sie jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten umzusetzen. Die kommende Aufgabe vereint eigentlich alles, was ich bisher nebenbei gemacht habe.“
Zu ihren Aufgaben gehören die sportliche Gesamtorganisation der verschiedenen SVE-Budo-Sparten Judo, Karate, Kendo, Ju Jutsu und Modern Arnis einschließlich der Finanzen. Eines ihrer Vorhaben: Nachwuchstrainer sollen mehr Fortbildungen bekommen.
Reichlich Erfahrungen im Leistungssport
Alida Rigoll bringt reichlich Erfahrungen aus dem Leistungssport auf internationalem Niveau mit: Jahrelang kämpfte sie an der Weltspitze im Taekwondo. 1993 begann sie mitVollkontakt-Wettkämpfen und gehörte bis zum Jahr 2000 der deutschen Nationalmannschaft an. In dieser Zeit konnte sie zwei deutsche Meistertitel erringen.
Zur deutschen Meisterschaft 2004 in Elmshorn wechselte sie in den Technikbereich und gewann ein Jahr später die Europameis-terschaft. Die Weltmeisterschaft in Südkorea beendete sie mit Platz 6. „Ein wahnsinnig tolles Erlebnis“, erinnert sich Rigoll. Doch dann verlangten – nach zum Teil fünf- bis siebenmal Mal Training in der Woche als Amateurin – auch Familie und Beruf wieder ihr Recht.

Was ist Budo?
Budo (deutsch: „Militärweg, Kriegsweg“) ist der Oberbegriff für japanische Kampfkünste. Dazu gehören Ju Jutsu, Judo, Karate, Aikido, Shorinji Kempo, Sumo, Kendo, Laido, Kyudo und andere, die außer der Kampftechnik auch eine innere Kampf-Philosophie enthalten. Wie in vielen japanischen Künsten liegt im Budo der Sinn eher im „Tun“ als im Ergebnis. Es geht dabei eigentlich um einen Prozess, dessen Ergebnis offen und oft auch nebensächlich ist. Quelle: Wikipedia
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