Kendo Sportler des SV Eidelstedt bleiben auf Erfolgskurs

Ende April trafen sich in Gent/Belgien über 220 Kendo Sportler aus insgesamt 10 Ländern zum Wettkampf auf dem Ko-Jika Cup. Der Sportverein Eidelstedt wurde von 9 Kindern und 2 Erwachsenen vor Ort vertreten. Die Konkurrenz auf diesem internationalen Turnier, das hauptsächlich für Kinder und Jugendliche ausgerichtet wird, ist groß, da viele Länder auch ihre jugendlichen Nationalmannschaftsanwärter hinschicken. Die Kendo Sportler des SVE Hamburg ließen sich jedoch davon nicht beeindrucken und überzeugten mit Leistung und Können.

In der Altersklasse von 5-9 Jahre holte sich Tomomi Nakashima die Silbermedaille. Die nächsthöhere Kategorie wurde von Shotaro Matsui besetzt. Dieser überzeugte mit einer Bronzemedaille. Yuya Sato wurde in der Klasse der 13- bis 15-Jährigen mit dem Kampfgeistpreis belohnt, der für eine sehr starke kämpferische Leistung vergeben wird, die leider dennoch nicht zu einer Platzierung führt. Dies kann beispielsweise bei einem nur knappen Sieg des später Erstplatzierten gegen den mit dem Kampfgeistpreis ausgezeichneten Kämpfer der Fall sein.

Soichiro Yamamura konnte schließlich in der höchsten Altersklasse der 16- bis 18-Jährigen noch einen guten 3. Platz erkämpfen. Der Gewinner des diesjährigen Deutschland Cups – Akitomo Mori – startete auf diesem Turnier erstmalig in einer höheren Altersklasse und muss sich nun bei den größeren in dieser Kategorie behaupten. Eine insgesamt tolle Leistung in den Einzelkampfkategorien.

Am Sonntag fanden dann die Mannschaftskämpfe statt. Auch hier konnten die SVE Kendo Sportler technisch und kämpferisch überzeugen und sicherten sich mit den Brüdern Akitomo Mori und Hirotomo Mori, Yuya Sato, Hinako Yamamura und Papa Takuya Mori die Silbermedaille. Sie verloren knapp gegen eine sehr starke Mannschaft aus Tschechien, die zuvor im Halbfinale schon das andere Hamburger Team – ebenfalls knapp – besiegte. Das zweite, auch sehr starke Hamburger Team bestand aus Tomomi Nakashima, Shotaro Matsui, Soichiro Yamamura (alle im Einzel platziert) Kyoko Omori und Akihito Ito.

Die Trainer sind mit der Leistung aller ihrer Schützlinge sehr zufrieden und blicken nun voller Spannung auf die Europameisterschaft am 12. Mai in Budapest. Hier geht der Hamburger Koki Nakashima, der große Bruder von Tomomi, mit dem deutschen Nationalteam an den Start.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.