Holpriger Start – doch der RSV kämpft weiter

Rissens Malte Pingel (r.) ist wieder zum THK zurückgekehrt und möchte mit seinen Teamkameraden zurück in die 2. Bundesliga. Foto: rp

Rissener Hockeyherren wollen in die Bundesliga zurückkehren

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nach ihrem Abstieg aus der 2. Bundesliga nahmen sich die Hockeyherren vom THK Rissen vor, möglichst schnell in die zweithöchste deutsche Spielklasse zurückzukehren. „Nach einem völlig verkorksten Saisonstart müssen jetzt alle Vollgas geben, damit wir noch eine Chance haben, unser Ziel zu erreichen“, weiß THK-Coach Kai Britze.
Auch nach der Winterpause kam der THK-Express noch nicht so richtig ins Rollen. Nach einem verdienten 3:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft des Uhlenhorster HC besiegten die Rissener den Tabellenletzten Rahlstedt nur knapp mit 2:1. Am Wochenende folgte der nächste Rückschlag. Im Duell mit der Bundesligareserve vom Harves-tehuder THC zog der THK auf eigener Anlage den Kürzeren.

„Was wir verballern,
geht auf keine Kuhhaut“

Einen 0:1-Rückstand konnte Hannes Wolff zwar noch vor der Halbzeitpause ausgleichen, doch wieder leisteten sich die Rissener den Luxus, zahlreiche Torchancen ungenutzt verstreichen zu lassen. „Was wir verballern, geht auf keine Kuhhaut“, meint dazu Torjäger Philip Weber. Obwohl also noch längst nicht alles rund läuft, haben die Rissener ihr Ziel noch fest im Visier. „Auch die anderen Clubs haben Federn gelassen, sodass unser Rückstand noch nicht zu groß ist“, so Kai Britze.
Vom Auswärtsspiel bei Tabellenführer Marienthal darf der THK am Sonntag (12 Uhr, Bei den Tennisplätzen) allerdings nicht ohne Punktgewinn zurück-kehren. „Mit einem Sieg wären wir wieder mitten im Geschäft!“, weiß auch Mittelfeldspieler Malte Pingel, der nach einem auswärtigen Studienaufenthalt wieder ins Team zurückgekehrt ist. Mit dem dänischen Nationalspieler Tobias Grand und dem schwedischen Nachwuchstalent Philip Hellstrand hat sich der THK vor dem Start in den zweiten Teil der Feldsaison mit zwei weiteren Spielern verstärkt – gerne würde der THK die Neuzugänge länger an sich binden.
„Jetzt blicken wir aber erstmal nach vorn und wollen in Marienthal gewinnen“, gibt Benjamin Laatzen die Parole aus. Er wird nach einer Knieoperation am Wochenende zu seinem zweiten Einsatz kommen.
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