Heimspiel-Pleite gegen Wilhelmsburg

Mareike Schulz (SG Altona) war zusammen mit Wiebke Harder mit drei Treffern noch die beste Torschützin ihres Teams. Foto: rp
Hamburg: Stellingen |

Handball: SG Altona erzielte (fast) eine halbe Stunde kein Tor

von Rainer Ponik
So kann man kein Spiel gewinnen“, schüttelte Catrin Köhnken nach der 17:24-Niederlage ihrer Schützlinge nachdenklich den Kopf. Im Heimspiel gegen die SG Wilhelmsburg fanden die Oberliga-Handballerinnen der SG Altona erst in der Schlussphase ins Spiel. „Und da war es natürlich längst zu spät“, wusste auch Torwarttrainer Horst Zehetbauer, dass die Heimspiel-pleite nicht mehr zu verhindern war.
Die Gäste agierten von Beginn an zielstrebiger und konzentrierter als die SGA, die nach einer Viertelstunde bereits mit 5:9 zurücklag. Eine kurze Schwächeperiode der Wilhelmsburgerinnen konnte zwar genutzt werden, um bis zur 26. Minute zum 12:12 auszugleichen, doch danach erzielten die Gastgeberinnen fast eine halbe Stunde kein einziges Tor mehr.
„Wir haben unsere Angriffe viel zu plan- und ideenlos abgeschlossen und in der Abwehr nicht entschlossen genug zugepackt“, nannte Catrin Köhnken zwei wichtige Gründe dafür, dass ihr Team das Spiel aus der Hand gab. So zogen die Gäste bis zur 52. Minute auf 22:12 davon, ehe man in den Schlussminuten durch fünf eigene Treffer noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Beste Altonaer Torschützinnen waren Mareike Schulz und Wiebke Harder, die jeweils drei Treffer erzielten.
„Wir müssen dieses schwache Spiel jetzt schnell abhaken“, richtet Catrin Köhnken den Blick nach vorn. Am kommenden Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Ladenbeker Furtweg) muss die SG Altona schon wieder bei der bislang noch sieglosen SG Bergedorf/Vier- und Marschlande antreten.
Die Oberligaherren vom FC St. Pauli glichen ihr Punktekonto durch einen 35:33-Sieg bei der SG Hamburg-Nord aus. Beste Torschützen waren diesmal Johannes Vorst und Marius Clausen (je sieben) sowie Arno Holzhaus und Jan Niklas Rohde, die sechs Mal ins SG-Tor trafen. Im vierten Auswärtsspiel in Folge muss der FC am kommenden Sonnabend (17 Uhr, Bahnhofstraße) beim Tabellennachbarn TSV Hürup (ebenfalls 4:4-Punkte) antreten.
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