Heimniederlage für THK Rissen!

Jonathan Reheis (l.) versuchte das Rissener Spiel über die rechte Seite nach vorn zu treiben. Foto: rp

Hockey: Zweitligist nach Oberhausen-Schlappe im Abstiegssumpf

Rainer Ponik, Hamburg-West
Im Heimspiel gegen den Oberhausener THC mussten die Hockeyherren vom THK Rissen eine ärgerliche 1:3-Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber besaßen zwar mehr Spielanteile, konnten sich gegen die gut
gestaffelte Abwehr des OTHC aber kaum Torchancen herausspielen.
Die Gäste konterten stets gefährlich und gingen schon früh mit 1:0 in Führung. Den Rissenern glückte nach einer Ecke der 1:1-Ausgleich. Torschütze Max Seher (kam aus Blankenese) traf gleich im ersten Spiel für seinen neuen Verein und musste deshalb nach der Partie gleich zwei Kisten Mineralwasser in die Kabine stellen. Doch schon in direktem Gegenzug erhöhte Oberhausen auf 2:1.
Diesem Rückstand rannte der THK in der zweiten Spielhälfte vergeblich hinterher. „Der Wille war da, aber uns haben heute die spielerischen Mittel gefehlt, um zum Erfolg zu kommen“, so THK-Keeper Florian Westphalen. Das 1:3 in der Schlussminute besiegelte die Heimschlappe, die die Rissener auf den drittletzten Platz abstürzen ließ.
Zumindest einen Platz müssen die Britze-Schützlinge noch gut machen, um den Klassenerhalt ganz sicher zu erreichen. Gut möglich, dass sich erst am letzten Spieltag entscheidet, wer den abgeschlagenen Tabellenletzten Blau-Weiß Köln in die Regionalliga begleiten wird.
Gleich sechs Teams, die derzeit nur zwei Punkte trennen, kann es noch erwischen. Auch der Großflottbeker THGC, der nur einen Punkt mehr als der THK auf seinem Konto hat, steckt mitten im Abstiegssumpf. Der Vereinswechsel von Haupttorschütze Alexander Otte, der künftig als Spielertrainer des Regionalligisten TG Heimfeld fungiert, hat den Flottbekern das Erreichen des Klassenerhalts nicht gerade leichter gemacht.
Nach einer kurzen Osterpause müssen beide Teams nach Köln reisen, um sowohl bei Blau-Weiß als auch bei Schwarz-Weiß um wichtige Punkte zu kämpfen. „Mit leeren Händen dürfen wir nicht zurückkommen“, weiß Florian Westphalen, denn sonst könnte die Luft im Abstiegskampf für den THK schnell zu dünn werden.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.