Heimniederlage für St. Paulis Handballer

St. Paulis Andreas Schüttpackte in der Abwehr gut zu und konnte im Angriff einen Treffer erzielen. Foto: rp

Oberliga: Am Sonnabend kommt es zum Derby mit dem HSV

von Rainer Ponik

Im vierten Oberliga-Heimspiel musste der FC St. Pauli seine erste Niederlage hinnehmen. Tabellenführer Flensburg-Handewitt II besiegte den Aufsteiger mit 35:28-Toren.
Eine Halbzeit lang konnten die Braun-Weißen dem Spitzenreiter vor mehr als 200 Fans in der Sporthalle Budapester Straße Paroli bieten. Nach ausgeglichenem Spiel wurden bei einem Spielstand von 13:13 die Seiten gewechselt. „Nach dreißig Minuten hätten wir sogar vorn liegen können, wenn wir unsere Tempogegenstöße erfolgreicher abgeschlossen hätten“, erzählt Pauli-Trainer Karsten Heide.
Als Flensburg nach der Pause den Druck erhöhte und noch mehr Tempo machte, ging den Gastgebern nach und nach ein bisschen die Puste aus. „Das war fast zu erwarten, denn unsere Spieler trainieren ja nur ein- bis zweimal pro Woche“, war Karsten Heide trotz der Heimniederlage nicht unzufrieden.
Die quirligen Gäste waren in der zweiten Spielhälfte nicht selten nur durch Fouls zu stoppen, sodass St. Pauli häufig in Unterzahl weiterspielen muss-te. „Wir haben uns insgesamt ganz gut verkauft“, nahm Kars-ten Heide seine Mannschaft trotz der Heimpleite in Schutz.
Vor allem Linksaußen Rasmus Rahlf bot eine starke Leis-tung und zählte neben Johannes Vorst (neun), Klaus Häfele (fünf) und Arne Dohren (vier) zu den besten Torschützen der St. Paulianer. „Wir werden unsere Punkte dann hoffentlich gegen andere Mannschaften holen“, bleibt Karsten Heide zuversichtlich.
Am Sonntag (17 Uhr, Volksparkarena) kommt es zum kleinen Hamburger Derby mit dem HSV. „Der HSV macht die Preise, aber die Stimmung machen wir!“, wirbt der FC auf seiner Homepage um Fans, die den Klassenneuling im Spiel beim Tabellendritten unterstützen wollen. Die kleine Sporthalle am Hellgrundweg wird sicher aus allen Nähten platzen. „Beide Mannschaften sind voll motiviert. Das sind gute Voraussetzungen“, hofft Karsten Heide auf „ein echtes Handballfest“.
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