Bundesligateams blieben ohne Sieg

Maxi Groell (r.) muss mit den Hockeyladys vom Polo-Club im Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig unbedingt punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt nicht schon frühzeitig zu verspielen. Foto: rp

Rissen, Großflottbek und der Polo-Club müssen weiter um den Klassenerhalt bangen

Rainer Ponik
Es war ein rabenschwarzes Wochenende für die Hockey-Bundesligateams aus dem Hamburger Westen: In sechs Spielen trafen die drei Teams zwar 19 Mal ins gegnerische Tor – hatten aber 78 Gegentreffer.
Die Herren des THK Rissen wurden im Spiel beim Harvestehuder THC mit einer 3:16-Packung nach Hause geschickt. Zafer Kir (zwei) und Malte Pingel sorgten für die RSV-Ehrentreffer, der auch einen Tag später im Heimspiel gegen den Uhlenhorster HC mit 4:12 bös’ unter die Räder kam. Nach einem 1:8-Rückstand (Tor: Markus Pingel) verkürzten Philip Weber (zwei) und Malte Pingel auf 4:8, bevor der UHC den Sack zumachte. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen“, sagte THK-Kapitän Kai Laatzen zur deutlichen Überlegenheit der beiden Gegner. Im Bundesliga-Abstiegskampf helfen nun nur noch Siege gegen Aufsteiger Hannover und Großflottbek weiter.
Die Lokalrivalen vom GTHGCgingen am Wochenende ebenfalls leer aus. Bei der 3:15-Schlappe in Uhlenhorst trafen nur Johannes Persoon (zwei) und Philipp Otte. Im Heimspiel gegen den Club an der Alster setzte man auf einen offenen Schlagabtausch – und lag nach 15 Minute n 0:5 zurück. Erst mit einer defensiveren Spielweise fand die Russell-Bande besser ins Spiel. Johannes Persoon, Ferdinand von Oertzen und Marius Müller (zwei) gestalteten das Ergebnis freundlicher, konnte die 4:8-Niederlage nicht mehr verhindern.
Auch die Bundesligadamen vom Hamburger Polo-Club blieben in ihren Partien beim UHC (3:12) und gegen Alster (2:15) chancenlos. Für die Flottbeker Tore sorgten Hanna Siefert, Maxi Groell, Laura Gilica, Sabrina Schützenhofer und Britta Syttkus. „Beim Spiel in Braunschweig müssen wir jetzt für eine Überraschung sorgen“, appelliert Polo-Coach Kristian Kloss.
Für positive Schlagzeilen konnten nur die Frauen des GTHGC sorgen. Nach dem 12:2-Auftaktsieg gegen Hannover 78 fegten die Schützlinge von Marcel Thiele zuletzt in Bremen auch den Club zur Vahr mit 14:1 vom Platz und festigten den ersten Tabellenplatz, der dem Team am Ende der Spielzeit zum direkten Wiederaufstieg Bundesliga reichen würde.

Weitere Resultate vom Wochenende:
Regionalliga Herren: Celle – Polo 8:8, THC Ahrensburg – GTHGC II 6:6; Verbandsliga Frauen: GTHGC II – Polo II 5:5; Verbandsliga Herren: Rahlstedt – Altona/Bahrenfeld 14:7, SC Victoria – HC St.Pauli 7:10, Hockey Balboa – SV Blankenese 8:3. RP
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