AFC feiert Remis wie einen Sieg

Elfmeter verschossen, aber Ausgleich vorbereitet: Jan Christian Savelsberg durchlebte im Spiel gegen Halstenbek-Rellingen ein Wechselbad der Gefühle. Foto: rp

Fußball-Oberliga: Lipke trifft gegen Ex-Profi Reitmair und rettet einen Punkt

Rainer Ponik
Nach dem Ausrutscher von Tabellenführer Condor hätten die Oberligafußballer von Altona 93 den Rückstand auf den Spitzenreiter bis auf einen Punkt verkürzen können. Im Heimspiel gegen den SV Halstenbek-Rellingen kam der AFC aber nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. „Der Punkt fühlt sich aber wie ein Sieg an“, war 93-Trainer Oliver Dittberner nach dem Remis keineswegs unzufrieden.
Eine halbe Stunde lang war Altona vor gut 500 Zuschauern die spielbestimmende Mannschaft. Sezgin Akgül hatte nach zwanzig Minuten das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Ex-Profi Claus Reitmair im Halstenbeker Tor, der den Schuss aus kurzer Distanz abwehren konnte.
Als Schiedsrichter Ehrenfort nach einem Sturz von Benjam Lipke zum Entsetzen der Gäste auf den Elfmeterpunkt zeigte, schienen die Angriffsbemühungen endlich belohnt zu werden, doch Jan Christian Savelsberg konnte Claus Reitmair nicht bezwingen.
Ob es an dieser Szene lag, dass der AFC in der Folgezeit den Faden verlor? Die Gäste wurden jedenfalls immer offensiver und kamen durch ihr bissiges Forechecking immer wieder in Ballbesitz.
Eine Minute vor dem Seitenwechsel war es dann soweit: Ausgerechnet dem Ex-93er Berkan Algan glückte per Distanzschuss der Treffer zum 0:1.
Nach einer guten Stunde kam es noch schlimmer: Erst musste Tobias Leuthold nach wiederholtem Foulspiel vom Platz, wenig später verlor Zafer Demirbaga die Nerven und erhielt wegen Nachtretens den roten Karton. Gut, dass es Algan, Richert und auch Bräuer in der Folgezeit versäumten, den Vorsprung der Gäste auszubauen.
Das rächte sich kurz vor Schluss, als Savelsberg nach einem tollen Solo in die Mitte flankte und Benjamin Lipke den Ball im Nachschuss ins Gästetor drosch. Klar, dass der Altonaer Anhang sich mächtig freute. Auf das nächste Heimspiel müssen die 93-Fans nicht lange warten: Am kommenden Sonntag (14 Uhr, Griegstraße) trifft der Tabellenvierte nun auf den SV Rugenbergen.
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