5 Gründe, zu den 5 Ringen "JA" zu sagen

Gemeinsamer Aufruf! Olympia und Integration - Das geht zusammen.

Hamburg „will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein“ – so steht es in der Präambel der Hamburgischen Verfas- sung. Hamburg hat sich als Ankunftsstadt immer durch eine besondere Willkom- menskultur ausgezeichnet. Unsere Stadt war immer an Neuem interessiert und für Neues offen.

[…]Hamburg ist als Folge jahrhundertelanger Erfahrungen vielfältig, tolerant, weltoffen und so bunt wie die fünf olympischen Ringe.

Hamburg ist aktuell Hoffnungsort und Ankunftsstadt vieler tausend Menschen, die ihre Heimat wegen Gewalt, Krieg und Verfolgung verlassen haben. […]Wir wollen den Flüchtlingen mit Bleibeperspektive hier in unserer Stadt eine Zukunft geben.

Eine besondere Bedeutung für die gesellschaftliche Integration von Menschen, für das Abbauen von Hürden und das Zuschütten von Gräben, hat der Sport. […] Wir, die Erstunterzeichner und Unterstützer dieses Aufrufs, bekräftigen: Hamburgs beeindruckendes Engagement zugunsten von Flüchtlingen und die Bewerbung um die Spiele 2024, das geht zusammen. […]

Wir wollen die Welt zu Olympischen und Paralympischen Spielen einladen, weil wir ihr etwas zurückgeben wollen: die Erkenntnis, dass das Olympische Ideal und seine Transformation in politisches Denken und Handeln einen Beitrag zu einer besseren, friedlichen Welt leisten kann. [..]

Wir wissen, dass die Aufnahme und Integration von tausenden von Flüchtlingen auf der einen und eine Olympia-Bewerbung auf der anderen Seite zwei riesige Herausforderungen bedeuten. Wir sind aber überzeugt davon, dass wir beide Herausforderungen gemeinsam meistern können – wir werden die Chancen nutzen, ohne die Risiken auszublenden.


5 Gründe, zu den 5 Ringen der Olympischen und Paralympischen Spiele gerade jetzt JA zu sagen:

1. Gerade jetzt brauchen wir den Sport als Integrationsmotor. Besonders in der aktuellen Lage ist die verbindende Kraft des Sports wichtig bei der Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft. […]

2. Gerade jetzt brauchen wir die zusätzlichen Arbeitsplätze im Zuge der
Bewerbung und Austragung Olympischer und Paralympischer Sommerspiele. Nicht nur, aber auch angesichts der Notwendigkeit, Flüchtlinge zu integrieren und in Arbeit zu bringen.

3. Gerade jetzt brauchen wir die zusätzlichen 8.000 Wohnungen auf dem Kleinen Grasbrook, die nur mit Olympia kommen. Besonders angesichts des
hohen Bedarfs an zusätzlichen Wohnungen für die Flüchtlinge. […]

4. Gerade jetzt ist es ein Signal der Hoffnung für Flüchtlinge, dass das Inter- nationale Olympische Komitee (IOC) künftig auch Spitzensportler, die fliehen mussten, als Gaststarter zu den Olympischen Spielen einladen will. […]

5. Gerade jetzt steht Hamburg für Spiele für Alle und nicht für Wenige. Wir wollen deshalb den breiten Beteiligungsprozess auch nach dem Referendum weiterführen, und laden dazu gerade auch diejenigen ein, die sich am Referendum nicht beteiligen dürfen, weil das Wahlrecht es nicht zulässt. […]

Nehmen Sie am Olympia-Referendum teil – stimmen Sie gerade jetzt mit JA!

Fathi Abu Toboul, Behcet Algan, Marina Basso Michael, Andreas Dressel, Frank Fechner, Gürol Gür
Martin Hildebrandt, Carl Jarchow, Holger Kahlbohm, Elvisa Kantarević, Ian K. Karan, Bedo Bülent Kayaturan, Dayan Kodua, Ali Kurtuldu, Jürgen Mantell, Mahir Oral, Gökalp Özekler, Ismail Özen,
Anjes Tjarks, Boris Schmidt, Boris Silberberg, Katja Suding, Michael Schröder, Ziya Toprak,
André Trepoll, Coskun Üresin, Mustafa Yoldaş
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