19:19 - SG Altona bewies Moral

Altonas Kreisläuferin Sogun Petersen (vorne) kommt nach langer Verletzungspause immer besser in Schwung, wurde von ihren Mitspielerinnen aber noch zu selten in Szene gesetzt. Foto: rp
Hamburg: SGA |

Handballerinnen holten in der Schlussphase einen Vier-Tore-Rückstand auf

von Rainer Ponik

Mit einem 19:19-Unentschieden im Heimspiel gegen den Tabellendritten TV Fischbek sind die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Altona am vergangenen Sonntag ins neue Jahr gestartet. „Ein bisschen Glück war dabei, aber unter dem Strich war unser Punktgewinn nicht unverdient“, so SGA-Trainerin Catrin Köhnken in einer kurzen Bilanz.
In den ersten Spielminuten dominierten die Gäste, die schnell kombinierten und schon nach fünf Minuten mit 4:0 führten. Catrin Köhnken reagierte und nahm eine Auszeit, um ihr Team noch einmal auf die wichtigsten taktischen Dinge hinzuweisen.
In der Folgezeit gelang es prompt besser, die schnellen Gegenstöße der Fischbekerinnen zu unterbinden und die eigenen Angriffe erfolgreicher abzuschließen, sodass die SGA den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf 7:9 verkürzen konnte.
Nach dem Seitenwechsel geriet die Aufholjagd aber erstmal ins Stocken. Fischbek verteidigte den knappen Vorsprung, obwohl Altonas Gina Kühn im Spiel gegen ihr ehemaliges Team zur Topform auflief. Trotz ihrer sechs Treffer führten die Gäste sieben Minuten vor Schluss mit 19:15 und sahen schon wie der sichere Sieger aus.
Wieder brachte eine Auszeit die Wende. Die Maßnahme, in den letzten Minuten mit zwei vorgezogenen Abwehrspielerinnen zu agieren, stellte den TVF vor große Probleme. Nadine Kurre und Stefanie Kasch sorgten dafür, dass den Gästen im Angriff nichts mehr gelingen wollte. Wenn Fischbek doch einmal zum Abschluss kam, war Christine Wulff, die in der Schlussphase für Christin Schmidt (Schulterverletzung) im Altonaer Tor stand, auf dem Posten.
Mareike Schulz nutzte die ers-ten Ballgewinne, um ihr Team auf 17:19 heranzubringen. Am Ende reichte es sogar noch zum Punktgewinn, den Stefanie Kasch durch ihren Ausgleich in der vorletzten Spielminute herauswarf. Klar, dass die Freude über das Remis beim Team und den meisten der rund 100 Zuschauer in der Sporthalle Wegenkamp sehr groß war. Am Sonnabend (17.30 Uhr, Halle Bickbargen) will die SGA, die sechs ihrer letzten acht Spiele gewinnen konnte, nun auch in Halstenbek punkten.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.