Zwei gesunde Schulen

Hanna (9, l.) und Angie(10) von der Max-Traeger-Schule zeigen, warum ihre Schule die Möhre gewonnen hat. (Foto: ha)
Von Christoph Hasemann. Die „Möhre“ als Preis der Aktion „Gesunde Schule“ wurde von Schulsenator Ties Rabe und die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) an die Max-Traeger-Schule und die Ganztagsgrundschule Franzosenkoppel verliehen.
Bei der Max-Traeger-Schule freut sich Lehrerin Anja Paul: „Das ist eine Anerkennung für die ganze Schule.“ Besonders wichtig ist der Eidelstedter Schule, den Kindern eine gesunde Ernährung nahezubringen und Bewegung zu fördern. Die Kinder lernen nicht nur einiges über gesunde Ernährung, sondern sie säen und ernten gemeinsam mit Arbeitslosen im Nachbarschaftsgarten in Eidelstedt. Und die Kinder sind auf den Geschmack gekommen, Obst und Gemüse schmecken ihnen einfach gut
Auch körperliche Bewegung begeistert sie: Ein Projekt von vielen zur Bewegungsförderung war die Teilnahme an einem Spendenlauf für Kinder in Afrika (das Wochenblatt berichtete).
In der Ganztagsgrundschule Franzosenkoppel sieht man die psychische und physische Gesundheit der Kinder als Teil der Erziehung. Diese bestehe aus „einer Unzahl von Bausteinen“ wie Schulleiterin Marion Lindner sagt. Auch an der Luruper Schule wird viel Wert auf Kooperationen mit anderen Einrichtungen gelegt.
Einer dieser Bausteine sind nachmittägliche Kochkurse, die immer gut besucht sind. Außerdem bereiten Kleingruppen von Kindern die Vorspeise für das Mittagsessen zu. Und auch hier tragen die Bemühungen Früchte. Celina (7) sagt, wenn ihr jemand ungesundes Essen anbieten würde, würde sie fragen, „ob ich etwas von jemand anderem kriege“.
Ein weiterer Aspekt ist die Bewegung. Auf dem Schulhof gibt es eine Menge Angebote, sogar einen kleinen Seilgarten betreibt die Schule.
Beide Schulen haben die „Möhre“ bereits mehrfach gewonnen und haben weitere Pläne. An der Max-Traeger-Schule möchte man schrittweise immer mehr Gemüse für das Mittagessen selbst anbauen. Die Ganztagsschule Franzosenkoppel will einen Wasser-Matsch-Park auf dem Pausenhof bauen; da gibt es aber noch bürokratische Hindernisse.
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