Zebrastreifen: Polizei lehnt ab

Anwohner des Redingskamps fordern einen Zebrastreifen für Schulkinder – die Polizei lehnt das ab.

Im Redingskamp wird es keine extra Überwege für Fußgänger geben

Anwohner und Bezirkspolitik sind erneut abgeblitzt: Die Polizei sieht keinen Grund, im Redingskamp Zebrastreifen einzurichten. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist das Problem?
Anwohner und Eltern von Schulkindern sind in Sorge: Der Redingskamp wird von vielen Autofahrern als Abkürzung und Schleichweg benutzt, dabei gibt es immer wieder brenzlige Situationen. Vor allem für Kinder, die auf ihrem Weg zur Schule die Straße überqueren müssen, ist es nicht sicher, so die Klage. Der Streit zieht sich schon seit zwei Jahren hin. Im Spätsommer machten Anwohner auf die Problematik aufmerksam: Sie pinselten selbst einen Zebrastreifen und Warnhinweise auf die Straße.

Was war der Vorschlag?
Es sollten zwei Zebrastreifen her, um Kindern und anderen Fußgängern den Weg über die Straße zu erleichtern. Die Bezirkspolitik griff einen zwei Jahre alten Vorstoß der Anwohner auf, der wurde aber – wie damals schon – abgelehnt.

Warum?
Die Polizei sieht keinen Bedarf für Zebrastreifen, weil sie die Straße als sicher einstuft. Zudem gebe es an der Stelle, wo Kinder zur Schule gehen, eine sogenannte Querungshilfe: Dort ragt der Fußweg wie eine Insel ein Stück weit in die Straße hinein, so sollen Passanten besser den Verkehr sehen und von Autofahrern gesehen werden. „Das ist nicht gefährlich für Kinder“, sagt Claus Hübner vom Polizeikommissariat 27. Zudem werde laut Polizei das Tempolimit größtenteils eingehalten. Das hätten auch jüngste Messungen im Oktober ergeben.
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